Volks- und Schützenfest trocken gelegt
Feuerwehr Frauenricht zieht Bilanz über Einsätze 2015

Beförderungen und Ehrungen langjähriger Mitglieder standen bei der Feuerwehr Frauenricht auf dem Programm. Den Einsatzkräften galt der Dank für ihre Arbeit. Bild: Dobmeier

Frauenricht. Leerpumpen einer überfluteten Senke mittels Tauchpumpe war die Aufgabe am 8. August 2015 beim Volks- und Schützenfest an der Conrad-Röntgen-Straße. Wegen Überflutung eines Stromverteilerkastens rückten sechs Einsatzkräfte der Feuerwehr Frauenricht aus.

Dies ist einer von 18 gefahrenen Einsätzen der Freiwilligen Ortsteilfeuerwehr, sagte Vorsitzender Heinz Sauerhammer am Dreikönigstag bei der Jahreshauptversammlung "Beim Durber". Weiter erklärte er, der Verein verfüge über konstant 93 Mitglieder, darunter 33 Aktive. Gesellige Veranstaltungen stellten das Feuerwehrfest, das Fischessen und die Nikolausfeier dar. Sauerhammer dankte besonders den dienstbereiten Einsatzkräften, seiner Vorstandschaft und den Unterstützern.

Kommandant Roland Weismeier erläuterte den Einsatzbericht 2015. Er sprach von einem Großbrand in einem landwirtschaftlichen Gebäude in Rupprechtsreuth, einem Saunabrand, einem Sturmschaden und zwei kleineren Waldbränden. Zudem gab es zehn technische Hilfeleistungen und diverse Lehrgänge. Kassier Karl-Heinz Kloppmann berichtete von Ausgaben für die Schulung am Digitalfunk und dankte Spendern.

Für 20 Jahre aktiven Dienst bekam Jürgen Pschierer die Auszeichnung. Urkunden für langjährige Mitgliedschaft erhielten Ehrenmitglied Johann Staufer für 60 Jahre, Hans Kaiser und Friedrich Staufer für 50 Jahre sowie Johann Franz für 40 Jahre. Feuerwehrfrauen sind Konstanze Erl-Höning und Lisa Weismeier. Jan Braunreiter trat der Wehr neu bei.

Stadtbrandrat Richard Schieder sagte, bei rund 1000 Einsätzen im Stadtgebiet sei die Personalsituation "total angespannt". Mit zwei Planstellen auf Probe werde der Bedarf für ein Jahr unter Aufsicht des kommunalen Prüfungsverbandes verfolgt. Die Feuerwehr habe auch bei der Aufnahme von Flüchtlingen in der Berufsschulturnhalle geholfen.

Bürgermeister Lothar Höher dankte im Namen des Oberbürgermeisters und der anwesenden Stadträte für die "großartige Arbeit". Für die Sicherheit brauche es eine gute Ausstattung, an der nicht gespart werden dürfe. Zudem erinnerte Höher an die diversen Gedenkveranstaltungen, bei denen die Wehr stets einen wichtigen Pfeiler bilde.
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