Von Harley bis Rollator: Motorradgottesdienst in St. Josef
Erst beten, dann biken

Stadtpfarrer Markus Schmid segnete nach dem Gottesdienst nicht nur die Fahrer von Motorrädern. Bild: Kunz

Kein "Born to be wild", sondern "O Happy Day": Auch der achte Motorradgottesdienst in St. Josef stand unter den Aspekten Sicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme. "Gib der Versuchung keine Chance", mahnten Pfarrsekretärin Anna Schwägerl und Pfarrgemeinderat Ferdinand Meier in einem Zwiegespräch zum besseren Verständnis des "Vater unser". "Bete dein 'Vater unser' jedes Mal, wenn du auf deine Maschine steigst. Und dann erst düse ab." Es spielte die Gruppe "Glory Us" aus Pirk. In die Fürbitten wurden auch die Opfer von Würzburg und München eingeschlossen.

Nach dem Gottesdienst erinnerte Stadtpfarrer Markus Schmid an den Heiligen Christopherus, dessen Gedenktag am Sonntag anstand. Aber auch an andere Heilige, die im Straßenverkehr helfen sollten. Organisiert wurde die Motorradsegnung einmal mehr von Pfarrgemeinderat Gerhard Knorr. Mehr als 80 schwere Maschinen standen vor der Kirche. Der Segen galt aber auch Fahrrädern, ja sogar den mitgebrachten Rollatoren - wobei er natürlich für die Menschen, die damit fahren, gedacht sei, so der Stadtpfarrer. Anschließend gab es Kaffee und Kuchen, Grillfleisch und Bier im Pfarrgarten.
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