Wechsler-Quintett greift für St. Sebastian in die Saiten
Musikalische Stütze für starke Mauern

Die Geschwister Lukas, Maximilian, Antonia, Leonard und Anna Wechsler (von links) unterstützten mit ihrem Konzert auf Initiative des Inner-Wheel-Clubs das Projekt "Rettet St. Sebastian!". Bild: Heil

Getreu dem Motto "Fünf Geschwister - eine Leidenschaft" veranstaltete das Wechsler-Quintett am Samstagvormittag ein Benefizkonzert in St. Sebastian. Neben der Unterhaltung sollte der Auftritt diesmal auch einem guten Zweck dienen. Der Erlös des Konzerts ging an den Förderverein St. Sebastian für die Sanierung der Kirche. Ermöglicht hatte das Konzert der Inner-Wheel-Club Weiden.

Abwechslungsreich und vielfältig - so könnte man den Auftritt der Geschwister kurz und knapp beschreiben. Das Konzert begann mit einem Orgelstück von Bach und einem musikalischen Willkommensgruß. Insgesamt präsentierten die Wechsler-Geschwister über 15 Lieder. Die verschiedenen Instrumente, wie zum Beispiel Cello, Klavier und Violine, wurden dabei immer wieder getauscht.

Von Klassik bis Tango


Das Genre reichte von der Klassik bis zu modernem Pop. Einige der Lieder waren ruhig, andere eher laut und stimmungsvoll. Auch ein Tango durfte nicht fehlen. Schließlich war das frühere Quartett vor vielen Jahren mit Tangos gestartet und so hatten die Fünf den für sie Schönsten für dieses Benefizkonzert ausgewählt: "Tango El Choclo" von Angel Villoldo. Das Publikum zeigte sich begeistert und so gab es als Zugabe das Lied "Stolen Dance" des deutschen Duos Milky Chance.

Für die älteste katholische Kirche in Weiden sammelt der Förderverein St. Sebastian derzeit Spenden für die dringend notwendige Sanierung. Der Inner-Wheel-Club Weiden entschied sich, das Projekt "Rettet St. Sebastian!" zu unterstützen und organisierte deshalb das Benefizkonzert. "Wir wollen möglichst viele lokale Projekte unterstützen", betonte Präsidentin Waltraud Spies. "Wenn alles gut läuft, können wir schon nächstes Jahr mit der Sanierung beginnen", erklärte der Vorsitzende des Fördervereins St. Sebastian, Karl Arnold.

Er zeigte sich auch von der Aufführung des Wechsler-Quintetts begeistert. Das bekräftigte Arnold mit seinen Abschlussworten: "Warum in der Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?"
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