Weidener findet gefährliches Relikt
Brandbombe am Waldspielplatz

Am Dienstagnachmittag räumte die Polizei den Waldspielplatz. In unmittelbarer Nähe hatte ein Weidener eine Stabbrandbombe, die aus dem 2. Weltkrieg stammt, mit seinem Metallsuch-Detektor gefunden. Bild: Hartl

Seit Jahrzehnten schlummerte die Gefahr im Boden. Auf eine englische Stabbrandbombe, zum Ende des 2. Weltkrieges vermutlich aus einem Bomber abgeworfen, stieß am Dienstag ein Weidener am Waldspielplatz. Etwa 100 Meter nördlich der Kreisstraße nach Parkstein und 100 Meter westlich des stark frequentieren Spielplatzes schlug sein Metallsuch-Detektor an.

Offenbar erkannte der Weidener schnell, was er gefunden hatte. Gegen 15.30 Uhr verständigte er die Polizei, die mit zehn Mann die Fundstelle im Wald weiträumig absperrte. Die Besucher des Spielplatzes mussten das Areal räumen.

Nach Angaben der Polizei bestand keine Explosionsgefahr. Die etwa 50 Zentimeter lange Bombe, die einem starken Sechskantrohr gleicht, enthält lediglich einen Brandbeschleuniger. Der herbeigerufene Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Feucht entschärfte die Bombe fachgerecht.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.