Weidener Städtepartnerschaftsverein von Macerata begeistert
Freundschaft ausbauen

Nach dem Empfang im "Palazzo Comunale" zeigt das Bild die Weidener Gruppe mit Bürgermeister Romano Carancini (Bildmitte). Bild: Wilck

1797 kam General Bonaparte nach Macerata. 219 Jahre später taten es ihm 52 Mitglieder des Weidener Städtepartnerschaftsvereins gleich. Die Einschätzung unterschied sich nicht: Sie waren alle von der Schönheit der Stadt ergriffen.

/Macerata. Einer der Anlässe für die Fahrt in die Partnerstadt war ein Opernbesuch unter freien Himmel in der Atmosphäre eines römischen Amphitheaters. Im "Sferisterio" genossen die Städtepartner unter dem Sternenhimmel die Oper "Der Troubadour" von Guiseppe Verdi. "Ein Kunstgenuss, den die Fahrtteilnehmer so schnell nicht vergessen werden", so das Fazit.

Im "Palazzo Comunale" auf der "Piazza della Liberta" begrüßte Bürgermeister Romano Carancini die Weidener Gruppe und erinnerte an die vielfältigen Verbindungen in über 50 Jahren Partnerschaft, vom Schüleraustausch bis zu den privaten Kontakten. "Wir müssen alle darauf achten, dass dies auch im europäischen Rahmen so bleibt und ausgebaut wird" fuhr Carancini fort. Dazu trug auch ein gemeinsames Treffen mit einer Delegation aus der französischen Partnerstadt Issy-les-Moulineaux bei.

Meer ist nicht weit


Mit "Max-Reger-Tropfen" wurde Carancini ein flüssiger Genuss aus Weiden durch Vorsitzenden Joachim Strehl überreicht. Untergebracht und verwöhnt wurden die Fahrtteilnehmer in ihrem Quartier "Seminario Domus San Giuliano", von wo aus auch die Erkundung der Region Marken startete. In einem Fischrestaurant am Yachthafen von Porto Recanati wurde der Fischreichtum der Adria genossen und in Pollenza wurden das "Vespa-Museum, das Stadtmuseum und ein Theater in Holzbauweise" besichtigt.

Hügelabwärts liegt die interessante Ortschaft Loreto. Man kann die wuchtige Basilika und den apostolischen Palast schon von weitem sehen. Der berühmte Wallfahrtsort mit der "schwarzen Madonna" entstand durch eine Legende des 13. Jahrhunderts, der zufolge Engel das Haus der Jungfrau Maria von Nazareth übers Meer nach Loreto gebracht haben. "Norberto Wittmann, ein Weidener Maceratesi" , erzählte allerlei Wissenwertes über Macerata und eine Stadtführerin zeigte die Sehenswürdigkeiten: "Lo Sferisterio e Macerata Opera", den Dom "die Cattedrale San Giuliano", "La Torre", den 64 m hohen Turm mit 220 Stufen oder die "Piazza Mazzini".

Dem Stadtrat und "Weiden-Fan" Ulderico Orazi, auch Mitglied des Weidener Partnerschaftsvereins, überreichte Vorsitzender Strehl für die Hilfe und Unterstützung einen flüssigen Gruß aus der Oberpfalz. Die Teilnehmer waren sich bei der Rückfahrt einig: "A presto, Macerata!"
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