Weidener wollen den Hirschauern die Aufstiegspläne vermasseln
Kegler hoffen auf Derby-Sieg

Im letzten Heimspiel der laufenden Zweitligasaison haben die Kegler des SKC Gut Holz SpVgg Weiden am Samstag, 12. März, ab 12.30 Uhr, Rot-Weiß Hirschau zu Gast. Die Kaolinstädter haben sich als Aufsteiger zum Senkrechtstarter der Liga entwickelt und haben in Sachen Meisterschaft sogar noch eine hauchdünne Chance.

Im Derby gegen Rot-Weiß Hirschau geht es für die Weidener Gut-Holz-Kegler nicht nur darum den Gästen beim Traum von der Erstklassigkeit einen Strich durch die Rechnung zu machen. Ziel der Weidener ist ein Sieg, schließlich hat man das Hinspiel in Hirschau nicht nur verloren, sondern war bei der 6:2-Niederlage völlig chancenlos. Diesen Schnitzer gilt es nun wett zu machen, wobei man bei einem ausgeglichenen Punktekonto von 18:18 völlig gelassen an die Aufgabe herangehen kann.

Mit bislang vier Siegen in neun Auswärtsspielen kann sich die Bilanz der Gäste durchaus sehen lassen. Bei zwei Punkten Rückstand auf den Tabellenführer Erlangen-Bruck, der zuletzt ein wenig ins Schlingern geriet, keimt in Hirschau natürlich immer noch das Fünkchen Hoffnung. Ob sie mit den Universitätsstädter noch gleichziehen können, bleibt abzuwarten. Den ESV Schweinfurt, den die Hirschauer zum Saisonfinale erwarten, in der Tabelle zu überflügeln und als Aufsteiger Vizemeister zu werden, ist durchaus realistisch. Grundvoraussetzung dafür ist aber, dass in Weiden gewonnen wird.

Allerdings können die Gastgeber eine ansehnliche Heimbilanz in die Waagschale werfen. Lediglich zwei von bislang neun Heimspielen wurden verloren. Die letzte Punkteinbuße auf eigener Bahn datiert vom 28. November gegen TSK Kaiserslautern. In der Folgezeit wurden nicht nur in der zweiten Bundesliga ausnahmslos deutliche Sieg eingefahren, auch im DKBC-Pokal schafften die Weidener den Einzug in das Endrundenturnier der letzten vier Mannschaften. Es ist davon auszugehen, dass die Weidener alle Register ziehen, um dieses prestigeträchtige Duell für sich zu entscheiden.

Für die zweite Mannschaft tut sich in der Landesliga weder nach oben noch nach unten etwa, so dass sie personell keine Kompromisse eingehen muss. So kann die "Erste" gegen den Meisterschaftskandidaten aus Hirschau die vermeintlich stärkste Formation aufbieten.
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