Weißer Ring tritt für Rechte von Kriminalitätsopfern ein
Seit 40 Jahren Stimme der Opfer

Der Weiße Ring kümmert sich seit vier Jahrzehnten um Kriminalitätsopfer. Symbolbild: dpa

Der Weiße Ring wird 40 Jahre alt. Die größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität wurde am 24. September 1976 in Mainz von 17 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen - darunter der bekannte Moderator von "Aktenzeichen XY...ungelöst", Eduard Zimmermann.

"Damals wie heute steht der Weiße Ring dafür, Opfern eine Stimme zu geben", sagt Josef Wittmann, Außenstellenleiter beim Weißen Ring in Weiden, Kreis Neustadt/WN und Kreis Tirschenreuth. Denn häufig leiden Opfer noch jahrelang unter den Folgen einer Straftat. Der Weiße Ring hat sich zur Aufgabe gemacht, ihre rechtliche und soziale Situation verbessern.

Die tragende Säule des Weißen Rings bildet bis heute bürgerschaftliches Engagement. Seit Bestehen des Vereins erbrachten die rund 3200 ehrenamtlichen, professionell ausgebildeten Mitarbeiter in 420 Außenstellen laut Mitteilung mehr als 353 000 materielle Hilfeleistungen (Stand: Juni 2016). Über das Opfer-Telefon und eine Onlineberatung erhalten Betroffene zudem anonym Rat. "Für uns ist entscheidend, ob wir helfen konnten, einen Weg zurück in ein normales Leben zu finden", betont Wittmann.
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