Wie im Perinatalzentrum Frühgeborene mit höchster medizinischer Versorgungsqualität betreut und liebevoll umsorgt werden
Ein besonderer Ort für besondere Babys

Der Kristallstein leuchtet hell orange und taucht den Raum in wohltuendes Licht. Die jungen Eltern halten ihr frühgeborenes Kind zärtlich in den Armen, auf Monitoren sind Zahlen und Kurven zu lesen, dezente Piepgeräusche im Hintergrund. Ja, es ist eine Intensivstation – und doch ist es ein Ort der alles andere ist, als geprägt von bedrohlicher Gerätemedizin und steriler Atmosphäre. „Hier gehen die Uhren anders“, sagt Michaela Hutzler, die pflegerische Leiterin. „Unsere Patientenversorgung ist ausgerichtet auf die individuellen Bedürfnisse der Babys, ihrer Mütter und Väter.“ Die Lärmampel ist auf grün geschaltet, alles gut also, keine Hektik und Unruhe stören die jungen Familien, deren Kinder mit 600 Gramm und weniger Körpergewicht zu früh auf die Welt gekommen sind. „Unser Perinatalzentrum erfüllt die höchsten Standards, dadurch sind wir in der Lage, schwangere Frauen in Risikoschwangerschaften und Frühgeborene sowie reife Neugeborene mit Komplikationen vor, während und nach der Geburt bestmöglich zu versorgen“, so Chefarzt Dr. Fritz Schneble.

Eine Risikoschwangerschaft mit möglicher Frühgeburt verwandelt die eigentlich schöne Zeit der Vorfreude in banges Abwarten mit quälenden Fragen an die Zukunft: „Wird mein Kind gesund zur Welt kommen?“ „Wird es überhaupt überleben?“ „Und wenn ja, mit welchen Einschränkungen?“ Im Perinatalzentrum Nordostbayern wissen sich Familien mit Frühgeborenen in den besten Händen, denn dort werden „Frühchen“ nach höchsten medizinischen Standards betreut. Das Zentrum ist ein Level I Perinatalzentrum, das bedeutet, dass hier auch kleinste Frühgeborene ohne Einschränkung, Mehrlinge und Schwangerschaften die durch gravierende Komplikationen bedroht sind, betreut werden dürfen. Die technische Ausstattung mit Beatmungsgeräten, Inkubatoren und Monitoring entsprechen dem modernsten Standard. „Die Anforderungen, die an Level-I-Zentren gestellt werden, sind in den letzten Jahren immer strenger und anspruchsvoller geworden. Durch Neueinstellungen, Schulungen und Kooperationsverträge sind wir in der Lage, alle gestellten Anforderungen zu erfüllen“, so Chefarzt Dr. Fritz Schneble.

Das Perinatalzentrum gewährleistet die hochwertige medizinische Versorgung von Frühgeborenen in unserer Region. Durch die wohnortnahe und familienzentrierte Behandlung lässt sich vermeiden, dass Eltern nur wenig Kontakt mit ihrem intensivmedizinisch behandelten Frühgeborenen haben, was nicht nur psychisch belastend ist, sondern auch nachteilig für die spätere Entwicklung der Kinder. Das Perinatalzentrum Nordostbayern mit den Standorten Weiden und Amberg ist auf vielfältige Weise außergewöhnlich – war es doch 2009 ein Modellprojekt mit dem Ziel: hochwertige perinatologische Versorgung in der Region. Inzwischen gibt es sechs Verbünde mit 16 beteiligten Kliniken in ganz Bayern, die nach dem Oberpfälzer Vorbild funktionieren. Für Chefarzt Dr. Fritz Schneble ist der Erfolg kein Grund, sich auszuruhen. „Unser Ziel ist es, diese Versorgungsstruktur in unserer Region aufrecht zu erhalten und weiter zu entwickeln. Unser Fokus liegt auf der familienzentrierten und die Eltern eng in die Pflege einbeziehenden Frühgeborenen- und Neugeborenenversorgung.“

Eine Philosophie, die jeden Tag von Michaela Hutzler und ihrem Team gelebt wird. „Unsere Strukturen ermöglichen eine optimale Betreuung von Frühgeborenen und deren Familien – alles ist eingebettet in eine ideale Umgebung in der wir Stress, Hektik und Lärm soweit möglich fernhalten von unseren Patienten. Gleichzeitig ist gewährleistet, dass die Patienten permanent durch das Monitoring überwacht sind, damit lebensbedrohliche Zwischenfällen und Komplikationen sofort erkannt werden und behandelt werden können. Das Konzept unserer Versorgung von Frühgeborenen und Neugeborenen ist die entwicklungsfördernde Betreuung. Das bedeutet, dass wir von Anfang an fördern und unterstützen, dass Mutter und Vater engen Kontakt mit ihrem Frühgeborenen haben und sie in die Versorgung und Pflege ihrer Kinder mit eingebunden werden.“ Dr. Fritz Schneble ergänzt: „Zahlreiche internationale Studien belegen, dass sich Frühgeborene deutlich besser entwickeln, wenn die Eltern von Anfang an engen Kontakt haben und eine stabile Bindung zu ihren Kindern aufbauen.“

Ihr Kontakt zu unsPerinatalzentrum Nordostbayern
Kliniken Nordoberpfalz AG
Söllnerstraße 16, 92637 Weiden

Klinikum St. Marien Amberg
Mariahilfbergweg 7, 92224 Amberg

Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin/Neonatologie Dr. Fritz Schneble (Weiden)
Chefarzt der Frauenklinik Prof. Dr. Anton Scharl (Amberg)

Sekretariat:
Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16 Uhr
Freitag von 8.00 bis 14.30 Uhr
Telefon: 0961/303-3352 (Weiden)
09621/38-1371 (Amberg)
Web: www.pnz-nordostbayern.de
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