Zug- und Begleithundeverein lädt zu "Tag der offenen Tür" ein
Die Schnauze vorn

Beim Hindernislauf treten Kinder gegen Hunde an. Meistens gewannen die Vierbeiner. Bilder: rdo (2)

Mensch gegen Tier: Beim Hindernisparcours des Zug- und Begleithundevereins entscheidet das Rennen meist der Vierbeiner für sich. Der Verein bietet beim "Tag der offenen Tür" neben Unterhaltung auch viel Information.

Das Trainingsgelände Hinterm Rehbühl war am Wochenende einen Ausflug wert. Paradedisziplin des Vereins ist - wie der Name schon verrät - das Arbeiten mit Zughunden. Annette Schittenhelm erläuterte, dass früher Berner Sennenhunde zum Einsatz kamen. Heute kann jeder Hund mitmachen. Geeignet sei eigentlich jede Rasse, sofern das Tier Lust dazu habe. Ein Hund könne bis zum Vierfachen des eigenen Körpergewichtes ziehen. In der Regel beginne man mit der Ausbildung zum Zughund im Alter von 18 Monaten. Der Verein bietet als Attraktion für Kinderfeste die Zugwagen mit Hund und Hundeführer an. Auch beim "Tag der offenen Tür" erfreuten die Gespanne viele Mitfahrer.

Stefanie Siegler informierte über Erste Hilfe für die Vierbeiner, etwa bei einem Spieß in der Pfote. Sie empfahl, den Fremdkörper sofort zu entfernen, die Wunde zu reinigen und mit einer passenden Salbe zu verbinden. Spätestens nach zwei Tagen ist der Verband zu wechseln. Sollte ein Hundehalter beobachten, dass sein Hund Gift gefressen habe, helfen Kohletabletten. Sie riet zudem zu sofortiger Konsultation eines Tierarztes.

Springen, Fangen und Apportieren steht beim Flyball im Vordergrund, wie zweiter Vorsitzender Hans Scharnagl erklärte. Jeder Hund müsse ohne Hilfe seines Hundeführers zunächst vier Hürden überspringen und dann an der Flyballbox einen Auslöser betätigen. Dadurch werde ein Ball herausgeworfen, den der Hund fangen muss. Mit dem Ball läuft er dann über die Hürden zurück zur Start- und Ziellinie.

Leinenfühligkeit und die Freifolge ohne Leine stellte der Ausbildungsleiter für Unterordnung, Norbert Pausch, vor. Die Begleithundeprüfung besteht aus Theoriefragen, der Unterordnung auf dem Übungsplatz und Reizeinflüssen auf der Straße. Tierfotografin Manuela Groß setzte die Vierbeiner mit Aufnahmen ins rechte Licht. Ein Utensilienbasar war reich bestückt.

Für Tierheimneubau


Das Team des Tierheims mit Johanna Florian, Kerstin Hammer und Angelika Weidinger bot gespendete Neuwaren, gehäkelte Mäuse und Leckerli für die Hunde zum Kauf an. Der Erlös ist für den Tierheimneubau bestimmt.
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