Zuletzt so wenige Verstöße wie noch nie in Weiden
Temposünder im Rückwärtsgang

Nur im Ferienmonat August erwischten die kommunalen Tempokontrolleure ähnlich wenige Raser wie im Dezember.

Weidens Autofahrer sind auf einem guten Weg: Im November ertappte die kommunale Geschwindigkeitsüberwachung gerade mal 267 Temposünder - so wenige wie noch nie seit Beginn der Kontrollen im April 2015. Im November hatte es noch 427 Mal geblitzt. Allerdings passierten da auch 7539 Fahrzeuge die Messstellen - im Folgemonat waren es lediglich 4722. Daher ist die Verstoßquote - jeweils rund 5,6 Prozent - nahezu die gleiche. Am geringsten war sie im Oktober mit 4,3, am höchsten im Juli mit fast 10 Prozent.

Auffällig oft löste der Blitz im Dezember vor der Rehbühlschule in der Fichtestraße aus. 24 von 70 kontrollierten Autos waren schneller als die erlaubten 30 Stundenkilometer unterwegs - eine Verstoßquote von 34,3 Prozent. Ein Fahrer hatte seinen Wagen gar auf 59 kmh beschleunigt. 30 von 99 Verkehrsteilnehmern bittet die Stadt zur Kasse, nachdem sie sich vor dem Jugendzentrum in der Frühlingstraße nicht an Tempo 30 hielten. Eine Quote von 30,3. Unrühmlicher Spitzenreiter ist ein Fahrer, der mit seinem Auto mit 87 Sachen an der Bushaltestelle in der Christian-Seltmann-Straße vorbeijagte.

Der höchste Verstoßquote im November beträgt 41,25 Prozent: 99 von 240 kontrollierten Fahrzeuge hielt die Geschwindigkeitsüberwachung bei der Bushaltestelle in Latsch im Bild fest. Auch hier sind nur 30 Kilometer pro Stunde erlaubt. Ebenso wie bei der gefährlichen Einmündung am Schirmitzer Weg . 30 von 100 Fahrern (37,6 Prozent) trauten sich, etwas fester aufs Gaspedal zu treten. Hohe Verstoßquoten gab es ferner bei der Hans-Schelter-Schule in der Straße Zur Waldrast (32,8) und bei der Clausnitzerschule in der Stresemannstraße (30 Prozent).
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