Zum deutschen Rüstungsexport
Mit Waffen niemals Frieden

Rekord beim Rüstungsexport:

Unter Berufung auf den neuen Rüstungsexport-Bericht sind 2015 Einzelgenehmigungen für die Ausfuhr von Rüstungsgütern in Höhe von 7,86 Milliarden Euro erteilt worden. 2014 waren es 3,97 Milliarden. Unsere Rüstungsexporte steigen damit auf den höchsten Stand in diesem Jahrhundert. Geliefert wurden unter anderem Haubitzen und Panzer an viele Krisenstaaten, auch an Saudi-Arabien und Katar, die im Verdacht stehen, den Terror des IS zu unterstützen. Passt dieser Handel zu den vielbeschworenen christlich-abendländischen Werten? Diese Waffen sind ausschließlich dazu da, Menschen zu schaden und zu töten. Dass die Welt damit nicht friedlicher wird, zeigen die Kriege in Irak, Syrien, Jemen und Libyen. Diese Länder stürzten ins Chaos und wurden Beute von Gesetzlosen, die sich dieser Waffen bemächtigten und das Leid verschlimmern.

Wann werden wir endlich begreifen, dass mit Waffen niemals Frieden erreicht werden kann, allenfalls ein Gleichgewicht des Schreckens? Und wo bleiben die moralischen Instanzen in unserem Land, die sich ansonsten laut zu Wort melden und mahnen?

Peter Schwarzmeier, 92711 Parkstein
Weitere Beiträge zu den Themen: Waffen (35)Leserbriefe (395)Rüstungsexport (3)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.