Zurück in die Zukunft
Tag der offenen Tür am Augustinus-Gymnasium

Mal reinschauen ins Kolosseum - auch das war den kleinen und großen Besuchern des Augustinus-Gymnasiums möglich. Bilder: Kunz (2)

Warum es sich für einen übertrittswilligen Viertklässler empfiehlt, ans Augustinus-Gymnasium zu wechseln? "Weil bei uns eine sehr gute Atmosphäre herrscht, weil unser Kollegium sehr jung, dynamisch und engagiert ist und weil die Renovierungsmaßnahmen im Gebäude nahezu abgeschlossen sind." Das erklärte Schulleiter Helmut Matejka am Samstag beim Tag der offenen Tür.

Aktuell werden 750 Schüler unterrichtet. Die Angebotspalette an der Schule sei vielfältig - "nicht nur, was die Sprachen betrifft. Das Augustinus-Gymnasium ist auch fit in Informatik, Musik und in Physik". Bestes Beispiel: "Wir stellen hier an der Schule zwei Fünftel der Physik-Jugendnationalmannschaft." Die beiden Jung-Physiker fahren im Juni zur Weltmeisterschaft ins russische Jekaterinburg (wir berichteten).

Alle Lehrer, mehr als 200 Schüler und viele Elternbeiräte waren gekommen, um Grundschüler und deren Eltern über die Vorzüge des Gymnasiums zu informieren. Am "Augustinus" habe sich in den letzten Jahren eine Menge getan, unterstrich Matejka in seiner Begrüßung. Der Altbau sei 112 Jahre alt und jetzt weitgehend saniert worden. "Dabei konnten fast überall die wunderschönen Holzböden erhalten werden." Der Schulleiter ging auch auf das moderne Mensa-Gebäude ein, das nachmittags zum Schüler- und Lehrercafé umfunktioniert werde.

Im vierten Stock gebe es modernste Technik. Der ganze Trakt sei energetisch saniert und mit neuen Fenstern ausgestattet. Der komplette Schulkomplex sei barrierefrei, die Toiletten allesamt neu. Im letzten Sommer sei der Pausenhof in eine "neue Mitte" umgestaltet worden, mit Kletterwand, Slackline und Tischtennisplatte. Das "Augustinus" stehe für Tradition und Moderne. Auch im Unterrichtsangebot, das Latein und Griechisch ebenso umfasse wie Wirtschaftsinformatik.

Theater und Sport


Guides in orangefarbenen T-Shirts begleiteten die Besucher durch das Gebäude. Diese konnten sich am Quiz beteiligen oder das Theater besuchen. Auch eine Latein-Schnupperstunde und Sportaufführungen standen auf dem außerplanmäßigen Stundenplan. Eltern informierten sich über "MittelstufePLUS", dem entschleunigten Angebot fast ohne Nachmittagsunterricht.

Im Musiksaal spielte der deutsche Vizemeister auf der Steirischen Harmonika, Michael Wellnhofer. Das "Robot-Team" bastelte Roboter, und bei den Kunsterziehern gab es einen vielbeachteten 3-D-Drucker. Am Samstag spuckte er Anhänger mit dem Augustinus-Logo aus.
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