Zwei Granaten im Schlossgarten

Der Augenarzt glaubte, er sieht nicht recht: Bei Baggerarbeiten im heimischen Schlossgarten in Muglhof kamen zwei Metallgegenstände zutage, die Dr. Heinrich Bücherl, selbst mal bei der Bundeswehr, als Granaten für eine Panzerfaust identifizierte. "Die Dinger sind brandgefährlich", sagt der Mediziner, der dabei ist, die Mauern an den Nebengebäuden zu sanieren. Die Granaten lagen in einem verfüllten Gang, der einst dazu dienen sollte, das Bier der geplanten Brauerei zu lagern. Das Sprengmittelräumkommando gab relativ schnell Entwarnung. Die Sicherungsstifte der scharfen Granaten waren noch intakt. Die Sprengkörper der US-Army wurden laut Gravur im Mai 1943 produziert.

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