137 Millionen Euro für das Personal
Erstmals über 2000 Vollzeitstellen in der Kliniken AG

Die Aufsichtsräte der Kliniken Nordoberpfalz AG und Vorstand Josef Götz rechnen für das neue Jahr mit einem ausgeglichenen Wirtschaftsplan. Bei einer zweitägigen Klausurtagung am Wochenende im Kloster Waldsassen beschäftigten sie sich ausführlich mit dem Zahlenwerk. So sind Erträge von 205 Millionen Euro vorgesehen. Die Ausgaben teilen sich in Personalkosten in Höhe von 137 Millionen Euro und in Sachkosten von 68 Millionen.

Wie Götz gegenüber dem "Neuen Tag" ferner mitteilte, haben die Vollzeitstellen erstmals die 2000er Grenze geknackt (2036). Gegenüber dem Jahr 2014 bedeutet dies einen Stellenzuwachs von über 100. Diese Kräfte sind vor allem im unmittelbaren Bereich der Patienten im Einsatz. Mit Blick auf die Hygiene wurde auch der Wirtschafts- und der Versorgungsdienst aufgestockt. Insgesamt sind an der Kliniken AG über 3000 Menschen beschäftigt. "Alle tarifgebunden nach dem Öffentlichen Dienst", wie der Vorstand betont.

Entspannung erwartet sich Götz zunehmend bei der Liquidität. Hier habe man sich um 4 Millionen Euro verbessert. Für die nächsten Jahre ist der Ausgleich des Verlustvortrags von 5 Millionen Euro vorgesehen. Weiden sowie die Landkreise Neustadt und Tirschenreuth beteiligen sich nach ihren Besitzanteilen, so dass auf Neustadt nur 75 000 Euro fallen, auf die anderen beiden Partner jeweils rund 2,5 Millionen. Obendrein soll ein zinsloses Darlehen in Höhe von 5 Millionen Euro an die AG fließen. Hier sollen Stadt und Landkreise jeweils zu einem Drittel beteiligt sein.

Auch der Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, Siegfried Hasenbein, war zu Gast. Er sprach über Rahmenbedingungen durch das neue Krankenhausstrukturgesetz. Hier ist noch Detailarbeit notwendig, sagte Götz.
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