ATU-Academy Weiden: 2.500 verschiedene Schulungen im Jahr
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Alles in ATU-Rot: Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und Wirtschaftsförderin Cornelia Fehlner in der ATU-Trainingswerkstätte. Hans Hammer (links) sowie Andreas Schmidt (Geschäftsführer ATU Technik) und ATU-Pressesprecher Markus Meißner (rechts) präsentierten die neue Einrichtung in der ATU-Academy. Bild: Beer

In der ATU-Academy in Weiden werden in rund 2500 verschiedenen Schulungen pro Jahr Techniker, Mechatroniker und Kfz-Meister für ihre tägliche Arbeit aus- und weitergebildet. Das Herzstück dafür ist die im Dezember neu gestaltete und rund 1600 Quadratmeter große Trainingswerkstatt.

Breit, flach, gierig, kraftstrotzend: Der Porsche GT 3 RS ist es wert, aufs Podest gehoben zu werden. In der Empfangshalle der neuen Trainingswerkstätte in der ATU-Academy sorgt er dafür, dass den künftigen ATU-Mitarbeitern schon mal jede Scheu genommen wird. "Lernen soll bei uns Spaß machen", betont Hans Hammer, der nicht nur die neue Trainingswerkstätte in der ehemaligen Gardinenfabrik Obrigheim leitet, sondern auch für die bundesweit 19 Schulungsstandorte verantwortlich zeichnet.

Neue Qualitätsstandards

Nach neuestem Stand eingerichtet ist die 1600 Quadratmeter große Trainingswerkstatt, die ATU im Dezember eröffnete. Im Dezember kam auch ATU-Geschäftsführer Technik Andreas Schmidt nach Weiden. Nun besuchten ihn Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und Wirtschaftsförderin Cornelia Fehlner. Bevor sie unter anderem den "modernsten Achsmessstand in der Region" in Augenschein nahmen, nutzten Seggewiß und Fehlner die Zeit für einen intensiven Gedankenaustausch. Ihnen stand mit Norbert Scheuch auch der Vorsitzende der ATU-Geschäftsführung zur Verfügung. Themen waren die jüngsten Entwicklungen im Betrieb. Das Weidener Unternehmen, so gab sich Seggewiß überzeugt, sei mit dem Motto, "Stärken stärken, Kompetenzen schärfen" auf einen guten Weg.

So richtig in seinem Element zeigte sich Hans Hammer, als er den Gästen die Trainingswerkstatt präsentierte. 20 interne Ausbilder kann er in Weiden einsetzen. Unterstützt werden sie auch von externen Experten. Sie stehen für die Neuausrichtung der Werkstattkette, die höhere Qualitätsstandards einführt und "lebt".

"Wir haben den Wandel vom Mechaniker zum Mechatroniker hinter uns. Jetzt sind die Diagnostiker gefordert", erklärt der 46-jährige Berufs- und Wirtschaftspädagoge. In den meisten Fahrzeugen seien heute mehr als 80 Prozessoren verbaut. Zur Ausstattung der durchaus als Hörsaal zu bezeichnenden Werkstätte gehört darum zum Beispiel eine "Diagnosewand", an der alle Mängel an einem modernen und hochkomplexen Dieselaggregat simuliert, diagnostiziert und auch behoben werden können. In Weiden erhalten neue Mitarbeiter (allesamt bereits Fachleute) in zwei jeweils fünftägigen Kursen weiteres ATU-Basiswissen vermittelt.
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