Ausstellungseröffnung "Elektromobilität verbindet"
Elektroautos für Berufsschüler

Dr. Guido Weißmann (links) von "Bayern innovativ" ist nicht zu bremsen: Begeistert erklärt er den Ehrengästen der Ausstellungseröffnung die Funktionsweise des Golf VII GTE Plug in Hybrid. Bild: Bühner

Bereits zum zweiten Mal macht die Ausstellung "Elektromobilität verbindet" in Weiden Station. Diesmal ist sie im Foyer der Europaberufsschule noch drei Wochen lang zu besichtigen.

"Elektromobilität ist ein Kernthema unserer Schule" sagte Schulleiter Josef Weilhammer bei der Ausstellungseröffnung. Seit Jahren befasse sich seine Schule bereits mit dem Thema Elektromobilität, stellte Weilhammer fest. Drei Ladesäulen für Elektrofahrzeuge auf dem Schulgelände seien auch dafür ein Beweis. "Uns geht es nicht nur um die Technik der Fahrzeuge selbst, sondern auch um Effizienz in der Fortbewegung", ergänzte der Schulleiter.

Zahlreiche Ehrengäste, darunter Bezirkstagsvizepräsident und Bürgermeister Lothar Höher sowie der stellvertretende Landrat des Landkreises Neustadt/WN, Albert Nickl, waren der Einladung in das Foyer der Europaberufsschule gefolgt.

Besichtigt werden können in der Ausstellung neben den zahlreichen Informationsständen neun Elektroautos. Sie wurden von den Weidener Autohäusern Geuss und Stegmann zur Verfügung gestellt. Auch verschiedene elektrisch betriebene Zweiräder können die Besucher kennenlernen.

Schnell amortisiert


Hauptredner der Ausstellungseröffnung war Dr. Guido Weißmann von der Gesellschaft Bayern innovativ in Nürnberg. Mit zahlreichen Statistiken belegte Dr. Weißmann die Vorteile der Elektromobilität. "Unter allen Energieträgern für Automobile ist Elektrizität am wirtschaftlichsten", wurde dabei als Ergebnis des Zahlenwerks festgestellt. Bereits nach fünf Jahren hätten sich die höheren Anschaffungskosten eines Elektroautos durch niedrigere Betriebskosten amortisiert.

Für Dr. Weißmann "kommt man an der Elektromobilität nicht mehr vorbei". In zahlreichen europäischen Ländern würden bereits ab dem Jahre 2025 keine Autos mit fossilen Energieträgern mehr zugelassen. Niemand sollte das "Henne-Ei-Argument" beim Thema Elektromobilität zitieren. Schließlich müsse unbedingt zuerst die Lade-Infrastruktur mit "intelligenten Ladesäulen" geschaffen werden. Allgemein stellte Dr. Weißmann fest: "Elektroautos machen beim Fahren viel Spaß."

In seinem Grußwort kündigte Bürgermeister Höher an, dass demnächst auch OB Kurt Seggewiß auf ein Elektroauto umsteigt.
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