Ein Jahr nach der Schließung wieder eröffnet
Gasthof Lehner jetzt in dritter Generation

Fast genau ein Jahr nach der Schließung hat der Gasthof Lehner in Rothenstadt wieder geöffnet. Diesmal unter Leitung von Stefan Lehner, gelernter Koch, der von seiner Familie unterstützt wird. Bild: Gerhard Götz

Nicht nur die Rothenstädter dürfte es freuen. Der traditionsreiche Gasthof Lehner hat wieder geöffnet. Stefan Lehner (27), gelernter Koch, führt das Gasthaus nun in dritter Generation. Fast genau ein Jahr nach der Schließung öffnete er am Sonntag erstmals wieder die Türen.

Mutter Evelin hatte das Gasthaus im September 2014 geschlossen. "Aus gesundheitlichen Gründen konnte sie es damals nicht alleine weiterführen", erklärt der Sohn. Er ist nach fünfjähriger Tätigkeit in Regensburg in seine Heimat zurückgekehrt und betreibt das Lokal wieder als Familienbetrieb.

Viele Parteien und Vereine, die den Lehnersaal für ihre politischen Veranstaltungen oder Versammlungen genutzt hatten, hatten sich vor einem Jahr nach einer neuen Heimat umschauen müssen. Einige davon haben laut Stefan Lehner bereits ihre Rückkehr angekündigt.

Umbau Ende 1980


Sein Opa, Metzgermeister Karl Lehner, und dessen Ehefrau Margarethe hatten den Betrieb 1954 gegründet. "Sie haben ganz klein angefangen, wobei die Metzgerei damals im Vordergrund stand. Es gab nur ein altes Wirtshäusl", erzählt der Enkel.

Doch mit der Zeit gab es immer mehr Betrieb. Von 1988 bis 1991 ließ Evelin Lehner den Gasthof nach und nach umbauen und rückte die Gastronomie in den Vordergrund. Gutbürgerliche Küche - wie damals - steht auch bei Sohn Stefan auf dem Speiseplan. Unter der Woche will er mit Grillspezialitäten, wie zum Beispiel Steaks, neue Akzente setzen.

Mit griechischen Spezialitäten setzt dagegen die "Taverne Rhodos" (im Volksmund immer noch bekannt als Gaststätte zur Salzbrücke) das Angebot des früheren Betreibers fort. Nachdem Georgios Galanos den Ratskeller in Neustadt übernommen hat (wir berichteten), betreiben Varvara Sovatzi und Ioanna Kalogirou die Taverne unter gleichem Namen weiter. Gyros, Souvlaki, Lamm, Kalamaris und Oktopus stehen hier unter anderem auf der Speisekarte. Unterstützt wird Varvara Sovatzi von ihrer Tochter Sofia, die demnächst den Part der Geschäftspartnerin Ioanna Kalogirou übernehmen will.

Mutter und Tochter haben bereits Erfahrungen in der Gastronomie. "Meine Mutter hat früher das Restaurant Akropolis in Mitterteich betrieben." Sofia Sovatzi hat schon damals in dem Familienbetrieb mitgeholfen.
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