Firma 4medic überreicht 22000-Euro-Gerät an OTH
Studieren mit Ultraschall

Theorie ist gut, Praxis ist besser: Heribert Pfaffl, Gründer der Firma "4medic", übergibt ein Farbdoppler-Ultraschallgerät an eine Studentengruppe unter Leitung von Professor Dr. Clemens Bulitta. Bild: sbü

(sbü) Studenten der Medizintechnik an der OTH in Weiden können ab sofort modernste Ultraschalltechnologie kennenlernen. Beim Besuch einer Studentengruppe unter Leitung von Professor Dr. Clemens Bulitta bei der Firma "4medic" in Weiden spendete Firmengründer Heribert Pfaffl der OTH ein "Farbdoppler-Ultraschallgerät".

"Medizintechniker müssen nicht nur wissen, wie ein Ultraschallgerät aufgebaut ist, sondern auch eine Ultraschalluntersuchung durchführen können", freute sich Bulitta. Obwohl das Gerät bereits vier Jahre im Einsatz war, sei dieses auf "aktuellem technischen Stand". Sein ehemaliger Neupreis betrug 22 550 Euro.

Was das Ultraschall-Untersuchungsgerät leisten kann, demonstrierte Pfaffl mit seinen Mitarbeitern Matthias Bauer und Phillip Hammer. Für Hammer war es ein Wiedersehen mit ehemaligen Kommilitonen, denn er selbst hatte an der OTH studiert. Moderne Ultraschallgeräte übertragen ihre Patientenbilder in die Patientendatei und können somit auch von anderen Praxisarbeitsplätzen abgerufen werden. Ultraschalluntersuchungen werden häufig für den Bauchraum, Schilddrüse, Muskulatur und Sehnen, Fett- und Bindegewebe und Gefäße durchgeführt. Ultraschallgeräte sind wichtiger Bestandteil des elektronischen Netzwerks in modernen Arztpraxen. Je größer die Patientenzahl pro Praxis anwachse, umso wichtiger werde ein funktionsfähiges Netzwerk.

"4medic" ist Partner der OTH und wird von der Hochschule als "führender Dienstleister für Medizintechnik-Komplettlösungen" bezeichnet. Dazu gehören diagnostische Systeme und Therapiesysteme, aber auch EDV- und Kommunikationstechnik für Praxis und Klinik. Laut Gründer Pfaffl werden allein in Bayern über 1000 Kunden betreut.
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