Fraueninformationstag bei Arbeitsagentur bietet Vielzahl an frauenspezifischen Dienstleistungen
Das bringt Frauen weiter

Arbeitsagentur-Chef Thomas Würdinger (Vierter von links) begrüßte die Besucher des Fraueninformationstages. Bild: Bühner

In die Arbeitsagentur kommen viele nur dann, wenn es um Arbeitsvermittlung, Berufsberatung oder finanzielle Geldleistungen geht. Am Informationstag für Frauen war alles anders.

Die Organisatorinnen des Fraueninformationstages in der Arbeitsagentur Weiden haben etwas zustande gebracht, was wohl nur selten gelingt. Am Weltfrauentag schauten fast alle Organisationen vorbei, die frauenspezifische Dienstleistungen in der Region anbieten. So konnte Frauen Hilfsangebote für fast alle Lebenslagen unterbreitet werden.

Agentur, Jobcenter und die Stadt haben bei der Organisation eng zusammengearbeitet. Federführend waren die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt von Agentur und Jobcenter, Margot Salfetter und Monika Reichel, sowie die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Weiden, Monika Langner. Sie freuten sich über das sehr große Interesse.

Zum Thema Schwangerschaft informierten die Caritas-Schwangerenberatung, Donum Vitae, das "KokiNetzwerk frühe Kindheit" und die Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen des Landkreises Neustadt. Über Sozialberatung und Mutter-Kind-Kuren wurde beim Caritas-Sozialdienst gesprochen. Gewalt gegen Frauen war Thema am Infostand des Frauenhauses und bei Dornrose. Über Hilfen für Familien informierten das "Netzwerk Junge Eltern/Familien" des Landwirtschaftsamtes sowie der hauswirtschaftliche Fachservice und das lokale Bündnis für Familien. Um Suchtprobleme ging es bei der Caritas-Fachambulanz Weiden. Auch die ARV-Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle sowie der Katholische und Evangelische Frauenbund waren vertreten. Berufliche Fragen beantwortete die Wiedereinstiegsberaterin der Arbeitsagentur.

Zwei Vorträge rundeten das Programm ab. Johannes Wirth und Ina Hutzler von Dr. Loew Soziale Dienstleistungen stellten ihre Organisation mit bayernweit 1900 Mitarbeitern und 34 Einrichtungen vor. Rund zwei Drittel davon seien in der Oberpfalz beheimatet. Eingehend erläuterten die Referenten die Erzieher-, Heilerziehungspflege-, Alten-und Krankenpflegeberufe und die guten Zugangswege in diese Berufe via freiwilliges soziales Jahr oder Bundesfreiwilligendienst. Im zweiten Vortrag schilderten Margot Salfetter und Monika Reichel die Vorteile einer Teilzeitausbildung vor allem für junge Mütter. Aus eigener Erfahrung berichtete dazu Sabrina Götz von Schinner Gartenbau/Floristik.

Für Frauen auf der Suche nach einer Berufstätigkeit gab es eine eigens für diesen Tag eingerichtete Börse mit Jobangeboten.
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