Fünf Teams messen sich bei Planspiel "Microbank" an der Europa-Berufsschule
Sparfuchs- gegen Goldbank AG

Voll konzentriert arbeiten die Schülerteams beim Planspiel "Microbank" in der Europa-Berufsschule Weiden. Unterstützt werden sie von (stehend, von links) Bernhard Wutz von der Stadtsparkasse München, Gertrud Kuffner von der Bayerischen Landesbank sowie den Berufsschullehrern Georg Herrmann und Nadine Kaffenberger. Bild: sbü

Es geht um eine Bilanzsumme von 1,2 Milliarden Euro pro Bank. Alle fünf Kreditinstitute konkurrieren um den größten Geschäftserfolg. Aber der Markt ist unberechenbar. Es droht der Bankzusammenbruch. Zumindest im Planspiel an der Europa-Berufsschule.

Zum fünften Mal findet auch dieses Jahr für angehende Bankkaufleute das Planspiel "Microbank" statt. Es wird Geld angelegt, Gebühren und Zinssätze werden kalkuliert und Kredite vergeben. Auch über Werbemaßnahmen und Provisionshöhen muss entschieden werden. Weil der Markt aber unberechenbar ist, können auch Verluste eingefahren werden.

Das ist die Ausgangsbasis für fünf Teams der 12. Jahrgangsstufe der Europa-Berufsschule. Mit jeweils vier Mitspielern bilden sie das Geschäftsführungsteam einer Bank. Abgeschirmt durch Trennwände, schmieden die Teams ihre jeweilige Unternehmensstrategie, die der Konkurrenzbank das Geschäft erschweren soll. Jedes Team hat sich einen eigenen Namen gegeben. So ist zu lesen von der Sparfuchsbank AG, der Goldbank AG oder der Oberpfalzbank AG. Dass die Schüler mit Begeisterung bei der Sache sind, ist den hitzigen Diskussionen an den Besprechungstischen zu entnehmen. Schließlich hat jedes Team ähnlich wie im Sport den Ehrgeiz, den Sieg davonzutragen. Zwei Tage wird von morgens bis abends gearbeitet. Studienrätin Ulrike Ertl organisierte die Veranstaltung auch in diesem Jahr. Fachlich begleitet werden die Schüler durch Gertrud Kuffner von der Bayrischen Landesbank und durch Bernhard Wutz von der Stadtsparkasse München. Beide führen auch sogenannte Input-Meetings für die Teilnehmer zu wichtigen Themen wie Personalführung, Liquiditätsplanung oder Zinsstrategie durch. Auch Marktforschungsberichte können angefordert werden. Das Planspiel selbst kommt außerhalb der Landeshauptstadt nur sehr selten zum Einsatz. Entwickelt wurde die Software in der Stadtsparkasse München. Sie simuliert das Marktgeschehen, in das die Spieler durch eigene Entscheidungen eingreifen sollen.

Am Ende war der Name Programm: Es setzte sich das Team der Goldbank AG durch.
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