geplante Fusion zum 1. Januar 2017:
Starke Regionalbank

Die Raiffeisenbank im Stiftland mit ihren böhmischen Töchtern spielt in der geplanten Banken-Hochzeit eine nicht unerhebliche Rolle. Sitz des neuen Instituts soll künftig aber Weiden sein. Bild: kgg

Auch wenn die Beteiligten tiefstapeln: Wird die Fusion der drei - führenden - genossenschaftlichen Banken Wirklichkeit, bahnt sich eine neue "Nummer eins" in der Region an.

/Waldsassen. Bei der angestrebten Verschmelzung von Volksbank Nordoberpfalz, Raiffeisenbank Weiden und Raiffeisenbank im Stiftland haben natürlich die Mitglieder das letzte Wort. Die "Chemie" stimmte unter den Vorständen und Aufsichtsräten, als sie sich in den vergangenen Monaten auf das Prozedere eines Zusammengehens verständigten. "So eine große Bank ist viel leistungsstärker", freut sich etwa der Aufsichtsratsvorsitzende der Raiffeisenbank Weiden, Winfried Hecht.

"Der Aufsichtsrat steht komplett dahinter", betont Harald Gollwitzer, stellvertretender Vorsitzender dieses Volksbank-Gremiums. Vor der zu erwartenden Fusionswelle handelten die Banken aus einer "Position der Stärke" heraus. "Alle drei Banken sind kerngesund", unterstreicht der Aufsichtsratschef der Raiffeisenbank im Stiftland, Josef Schwägerl. Ein "Stolperstein" sei von vorneherein aus dem Weg geräumt worden: "Es ist klar, dass die neue Bank ihren Sitz nur in Weiden haben kann." Im Mai führen die beteiligten Banken eigene Veranstaltungen für die Mitarbeiter durch, die vor knapp einer Woche vorab informiert wurden. Die Vertreter bekamen einen Brief über das Entstehen der "starken, genossenschaftlichen Regionalbank für die nördliche Oberpfalz". (Seite 17)
Die Verschmelzung ist eine großartige Chance für den Wirtschaftsraum Nordoberpfalz.Harald Gollwitzer, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Nordoberpfalz
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