Handwerker trainieren Sozialkompetenz
Mit Hammer und Charme

Nicht das Werkstück, sondern die Kunst, Gespräche zu führen, stand beim Seminar Sozialkompetenz für die Handwerker im Mittelpunkt. Bild: sbü

Handwerkliches Geschick ist zwar ein wichtiger Erfolgsfaktor für einen Handwerksbetrieb. Das allein reicht aber nicht.

Es ist vor allem der richtige Umgang mit Kunden und Mitarbeitern, der auch im Handwerk Voraussetzung für den Geschäftserfolg ist. Ein falsches Wort oder eine falsche Einstellung, schon kann der Kunde weg sein oder der Mitarbeiter sucht sich einen anderen Betrieb. Damit dies alles im Arbeitsalltag vermieden wird, hat die Kreishandwerkerschaft in Weiden ihre Mitgliedsfirmen und deren Führungskräfte zu einem umfangreichen Schulungsprogramm eingeladen.

An neun Seminartagen innerhalb von vier Monaten wurde ein Schulungs- und Übungsprogramm zum Thema Sozialkompetenz für Handwerksbetriebe durchgeführt. Um die Umsetzung des Gelernten im Betrieb zu gewährleisten, gab es obendrein einen Coaching-Tag vor Ort. Referent, Trainer und Unterweiser des Schulungsprogramms war der Weidener Unternehmensberater und Coach Jürgen Stilp von Stilp Consulting.

"Die Wertschöpfung soll in der Region bleiben", sagte Christa Neubauer-Kreutzer, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Nordoberpfalz, bei der Feierstunde zum Abschluss des Seminars. Gefördert wurde das Seminar aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Die Seminarzertifikate überreichte Kreishandwerksmeister Joachim Behrend. Mit dabei war auch Kreishandwerksmeister Hans Weber von der Kreishandwerkerschaft Amberg.

Entsprechend dem Wunsch der beteiligten Handwerksmeister wollen die Veranstalter versuchen, weitere Seminare ähnlicher Art anzubieten .
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.