Heimische Wirtschaft will von Weidener Stadtrat eingebunden werden
Stadtplanung besser systematisch

"Bitte geht den konzeptionellen Weg, statt nur einzelne Projekte in Angriff zu nehmen." Zitat: Florian Rieder, Geschäftsführer IHK-Gremium Weiden

Waldsassen/Weiden. Tirschenreuth arbeitet ebenso damit wie Amberg oder Vohenstrauß: Auch Weiden soll das zwischenzeitlich bewährte "Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept" nutzen, fordert die regionale Wirtschaft. Sie will dabei - quasi "von Haus aus" - in die Planungen eingebunden werden.

"Es ist sicherlich gut, dass sich die Stadtplanung in Weiden bewegt, aber der ideale Weg ist es nicht", meint Florian Rieder, Geschäftsführer des IHK-Gremiums Weiden. Sein Appell an Oberbürgermeister und Stadtrat: "Bitte geht den konzeptionellen Weg, statt nur einzelne Projekte in Angriff zu nehmen." Bei der Sitzung des Gremiums in der Firma Kassecker (Waldsassen) diskutierten die regionalen "Wirtschaftskapitäne" offen und freimütig das Thema. "Wir würden unsere Ideen in Weiden gerne von Anfang an einbringen. Wir wollen im Sonderausschuss Gehör findet", ersucht Vorsitzender Bernd Fürbringer um eine "offene Kommunikation" mit den kommunalpolitisch Verantwortlichen in Weiden.

Rieder ist es dabei ein herzliches Anliegen, die Stadtentwicklung in Weiden "auf eine systematische Basis über die Legislaturperiode hinaus" zu stellen. "Wir müssen uns mit der Stadtentwicklung auf lange Sicht beschäftigen." Die Stadtgalerie sei dafür der "Katalysator". Das IHK-Gremium will nun die Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat anschreiben, wie sich die Wirtschaft im Sonderausschuss einbringen kann.

Positiv steht die heimische Wirtschaft einem Güterverkehrszentrum (GVZ) in Weiherhammer gegenüber. "Es geht um Zusatzmengen", sagt Rieder im Hinblick auf die "Wettbewerbsverträglichkeit" des Projekts, das bis 2019 realisiert werden soll.

Bitte geht den konzeptionellen Weg, statt nur einzelne Projekte in Angriff zu nehmen.Florian Rieder, Geschäftsführer IHK-Gremium Weiden
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