Hör-Technologie produziert Preisträger in Serie
Felix Kraus der beste Metall-Azubi Bayerns

Stolz präsentiert vbm-Preisträger Felix Krauß (Mitte) von der Hör-Technologie GmbH seine Urkunde. Mit ihm freuen sich (von links) Personalleiter Christian Ludyga, Teamkoordinator Bernd Heibl von der Europaberufsschule Weiden, Ausbildungsmeister Franz Schwarz und Werkleiter Günter Sölch. Bild: Bühner

Welcher Betrieb hat am häufigsten einen Preisträger unter seinen Auszubildenden vorzuweisen? Gäbe es einen Wettbewerb, läge Hör-Technologie sicher weit vorne. Diesmal stellt das Unternehmen den besten bayerischen Metall-Azubi.

Felix Kraus von Hör-Technologie in Weiden und in Mitterteich ist bester Auszubildender des Jahres 2015 im Metallbereich der gesamten bayerischen Metall- und Elektroindustrie. In München hat der Zerspanungsmechaniker - Fachrichtung Drehtechnik - den "vbm-Quabi-Preis" aus der Hand von Hauptgeschäftsführer Bertram Bossardt erhalten. Felix hat mit seinem Gesamtprüfungsergebnis von 1,15 sogar besser abgeschnitten als der Preisträger im Bereich Elektro.

In seiner bisherigen Ausbildungswerkstatt wurde das Ereignis jetzt gefeiert. Günter Sölch, Werkleiter des Hör-Standorts Weiden, und Personalleiter Christian Ludyga gratulierten dem erfolgreichen Wildenreuther. Besonders freuten sich seine Ausbilder. Meister Franz Schwarz als Leiter der Hör-Ausbildungswerkstatt und Bernd Heibl als Vertreter der Lehrerschaft der Europaberufsschule sagen übereinstimmend: "Der Felix war immer sehr ehrgeizig und hat diesen Preis auch verdient."

"Ich habe gewusst, was in der Ausbildung auf mich zukommt, denn ich hatte vorher schon die Ausbildung zum Kfz-Mechaniker absolviert", sagt der neue Preisträger selbst. Er setzt fort, was im Unternehmen Hör schon fast zur Normalität gehört. Seit vielen Jahren zählen dessen Ausbildungsabsolventen zu den Besten ihres Jahrgangs. Kammersieger, Landessieger und im Jahre 2012 sogar Bundessieger im Bereich Feinwerkmechaniker bilden eine lange Liste von Auszeichnungen.

Höchste Präzision


Die Erfolge begründen die Unternehmensvertreter dadurch, "dass wir über eine mit modernsten Maschinen ausgestattete Ausbildungswerkstatt verfügen, in der wir uns um jeden Einzelnen sehr intensiv kümmern". Bei etwa 10 Auszubildenden in allen drei Jahrgängen könne jedem viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Wichtig sei zudem, dass "es in unserem Unternehmen immer auf allerhöchste Präzision ankommt". Das beeinflusse auch den Ablauf der Ausbildung, betont Ausbildungsmeister Schwarz.

Werkleiter Sölch und Personalleiter Ludyga betonen, dass die Produkte ihres Unternehmens für die Jugendlichen immer sehr attraktiv seien. Zum Beispiel würden derzeit für den Audi R8 die Getriebe hergestellt. Auch alle anderen Bauteile für Motorsport, Luft- und Raumfahrt würden junge Menschen faszinieren. "In Zukunft soll in Ausbildung und in neue Unternehmenstechnologien noch mehr als bisher investiert werden", kündigt Werksleiter Sölch an und verweist auf die aktuellen Baustellen im Betrieb. Deshalb könne im Herbst nochmals ein weiterer Auszubildender eingestellt werden. Auch für Praktikanten sei der Betrieb immer offen.

"Ohne ein solches Engagement der Firma wären diese Ausbildungserfolge alle nicht möglich gewesen", stellte Berufsschulvertreter Heibl fest. Und Felix will sich weiterbilden. "Ich möchte eines Tages Konstrukteur oder Entwickler sein, deshalb bin ich jetzt auf der Techniker-Schule."
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