IG BCE Nordostbayern ehrt langjährige Mitglieder
3240 Jahre Treue

Gewerkschaftssekretärin Gabi Hübner (links) freute sich über die vielen treuen Mitglieder der IG BCE im Bezirk Nordostbayern. Mit 60 beziehungsweise 70 Jahren sind die Geehrten in der ersten Reihe besonders lange dabei. Darüber freute sich auch der Regionsgeschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Mathias Eckhardt (Vierter von links). Bild: hcz

Es sei nicht immer leicht, Gewerkschaftsmitglied zu sein, meint der Regionsgeschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Trotzdem schafft es die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie im Bezirk Nordostbayern, Mitglieder für bis zu 70 Jahre Treue zu ehren.

"Ohne Gewerkschaften gäbe es keinen höheren Lebensstandard und keinen sozialen Frieden." Gewerkschaftssekretärin Gabi Hübner dankte bei der Jubilarehrung des IG-BCE-Bezirks Nordostbayern allen Mitgliedern, die "durch ihre Treue zur Verbesserung der Lebensumstände und Arbeitsbedingungen beigetragen haben". 3240 Jahre Treue zur Gewerkschaft seien insgesamt zu ehren, sagte Hübner. Arbeiter und Rentner aus zahlreichen Betrieben der Region wurden für 25-, 40- 50-, 60- und sogar 70-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Bürgermeister und Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher gratulierte den Jubilaren. Sie stünden, so Höher, für die Erfolge, die die Gewerkschaften erkämpft hätten. In einer Zeit, in der Populisten "fröhliche Urständ" feierten, dürfe nicht vergessen werden, dass "Europa nur funktioniert, wenn es ein gerechtes Europa ist". Die sozialen Probleme müssten angegangen werden, wenn man sozialen Frieden wolle, und der "soziale Gedanke" sei in den Mittelpunkt der Politik zu stellen. Der Kampf um ein soziales und gerechtes Europa sei nur zusammen mit den Gewerkschaften zu gewinnen.

Der Regionsgeschäftsführer des DGB (Oberfranken), Mathias Eckhardt, würdigte das Engagement der Geehrten, die dabeigeblieben seien, auch wenn es nicht immer leicht gewesen sei, Gewerkschaftsmitglied zu sein. Er blickte zurück auf die Jahre, in denen sie eingetreten waren und zählte die errungenen Erfolge auf: Mitbestimmung, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaub und kürzere Wochenarbeitszeit. Wer solche Errungenschaften erhalten möchte, könne dies nur gemeinsam mit anderen erreichen, stellte Eckhardt fest.

Die Geehrten im Überblick25 Jahre Treue zur Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie zeigten: Michaela Baumer, Anita Biersack, Norbert Feulner, Peter Gestewitz, Gerda Groda, Erika Haberländer, Sonja Hösl, Doris Pöll, Werner Queck, Andrea Raab, Edeltraud Sander, Werner Schlöger, Edeltraud Schlögl, Ramona Schulze, Stephan Vogt, Angelika Zeitler und Johann Völkl.

40 Jahre dabei sind: Erzebet Fero, Udo Fiedler, Albert Fleischmann, Helga Frank, Martina Fröhler, Angelika Glaser, Hannelore Groschwitz, Ilse Härtl, Adalbert Kämpke, Johann Klinger, Konrad Krywinski, Gerd Martin, Franz Maunz, Robert Mehlhase, Klara Meindl, Franz Mühlbauer, Hans Nahlovsky, Ramona Ollenburg, Gertrud Popp, Josef Schmidbauer, Lieselotte Schraml, Norbert Schuller, Lothar Weiß, Albert Werner, Melchior Zankl, Harry Zeiler, Manfred Zeiss und Franz Zinnecker.

Für 50 Jahre wurden geehrt: Dietmar Axmann, Karl Konz, Günter Leibold, Pauline Menzl, Heinrich Merkel, Margaret Mosler, Hans- Georg Quade, Lore Schäufl, Heinz Weißer, Karl-Heinz Zeiler und Alois Zeitler.

60 Jahre Mitglied sind: Gerhard Dengler, Karl Eder, Konrad Hammerl, Andreas Hankl, Johann Heppler, Anni Käs, Otto Kilian, Herbert Kraus, Manfred Mack und Josef Würth.

Mit 70 Jahren am längsten dabei sind: Johann Erl, Elisabeth Nüssel, Herbert Reil und Adolf Stark. (hcz)


Viel Lärm hat es um die Einführung des Mindestlohns gegeben. Ich kenne keine Firma, die daran Pleite gegangen ist.Bürgermeister Lothar Höher
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