Informationen über die Stadtgalerie
Täglich 12.000 Kunden erwartet

Umlagert: Die Info-Wände, an denen Fondara mit den Entwürfen einen Blick in die Zukunft wagten. Bild: Wilck
Weiden. (wd) Damenoberbekleidung gibt's hier im ersten Obergeschoss schon seit fünf Jahren nicht mehr. Am Mittwochabend bieten Stadt und Eigentümer jede Menge Informationen über die Zukunft, über die Planungen, über den Bau der Stadtgalerie. An den Wänden kann jeder den Bebauungsplan einsehen, die Entwürfe studieren und danach die offenen Fragen diskutieren. Die Sedanstraße liegt nicht im Bebauungsplan. Damit bleibt offen, ob sie verkehrsberuhigt oder gesperrt wird. Ein heißes Eisen weniger. Aber: Tempo 30 wäre nötig, um den Lärm des Verkehrsaufkommens auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

Bürgermeister Jens Meyer begrüßt die Gäste. Bau- und Planungsdezernent Hans-Jörg Bohm nimmt sich nur wenige Minuten, um das Bebauungsplanverfahren zu erörtern, dessen Bestandteil dieser Info-Abend formell ist. Mit Dänner-Eck, dem Parkplatz Wolframstraße, der ehemaligen Volkshochschule, dem Café Dostler, dem Wohnhaus in der Goethestraße 5 vergrößert sich das Baugrundstück auf 19 000 Quadratmeter. Über ein Drittel davon nimmt das fast 14 Meter hohe, sechsgeschossige Parkdeck (450 Stellplätze) in Anspruch. Kühn ist diese Prognose: 12 000 Kunden sollen täglich in die Stadtgalerie kommen. Das wird an diesem Abend nicht gesagt. Es steht in den Unterlagen.

Bei der Nutzfläche der Stadtgalerie heißt es dann: Es darf ein bisschen mehr sein. 13 920 qm für den Einzelhandel, überraschende 640 qm für die Gastronomie, 1180 qm für Praxen sowie 3630 qm für das Kino mit acht Sälen und 1060 Sitzplätzen. Damit überschreitet Fondara zwar die Vorgaben des "runden Tisches". Aber die Bürgerinitiative "Weiden - unsere Stadt" hat kein Problem damit.

Wie beim "runden Tisch" moderiert Dr. Christa Kraemer die Diskussion.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.