Kein Platz, kein Bauwagen, kein Kümmerer
Nichts für die Jugend

Paul Grötsch fordert einen Jugendtreff im Hammerweg. Bild: Götz

Der Hammerweg zählt fast 6000 Einwohner. "Aber für die Jugend haben wir kaum etwas", klagt Paul Grötsch, der Vorsitzende der EAW-Siedler, bei der Bürgerversammlung. "Auf dem Dorf gibt's zumindest einen Bauwagen." Und selbst den wird es auch weiterhin im Hammerweg nicht geben.

Rechts- und Sozialdezernent Hermann Hubmann lässt erst gar keine Hoffnungen aufkommen: Die Forderungen nach einem Jugendtreff habe es schon früher gegeben. Es sei nicht gelungen, einen Raum zu finden. Es sei aber auch Politik des Stadtrats, nur zwei Jugendeinrichtungen vorzuhalten: das Juz und das Schülercafé Scout. Einen Bauwagen auf ein Grundstück zu stellen, wäre ein Ansatz, lenkt OB Kurt Seggewiß ein. Aber es gebe weder das Grundstück noch jemanden, der sich um den Jugendtreff kümmere. "Da fehlt's am Geld."

"Alles nur Gerüchte", widerspricht Seggewiß den Meldungen, im "Hammerweg-Hochhaus" werde ein "Asylantenwohnheim" eingerichtet. Richtig sei vielmehr, dass Thomas Kellermann das Gebäude erworben habe, es seniorengerecht umbaue und saniere. "Das wird ein Schmuckstück."

Michael Träger fordert einen Kreisverkehr an der Einmündung der Neustädter Straße in die B 22. Es gebe in der Oberpfalz inzwischen sogar zweispurige Turbo-Kreisel, meint dazu Seggewiß. Allerdings sei das Staatliche Bauamt mit Kreisverkehren in Weiden sehr zurückhaltend. "Oder man nimmt es zu ernst, dass Weiden eine kreisfreie Stadt ist."

Wenig Chancen hat die Anregung von Grötsch, einen Radweg im Hammerweg zu schaffen, sowie die Forderung von Marcus Rudnik, die zwei Kilometer lange Hammerweg-Straße neu zu gestalten und eine weitere Ortsteilmitte zu schaffen.
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