K&R Projektbau investiert knapp neun Millionen Euro
39 neue Wohnungen an Mooslohstraße

Das Objekt, das an der Moosloh- und Behaimstraße bis Mitte 2018 entstehen soll, heißt "Elements". Die Wohnanlage, in die die K&R Projektbau GmbH knapp neun Millionen Euro investiert, enthält 39 Eigentumswohnungen in den verschiedensten Größen, ein "Garagengeschoss" und Platz für zwei Dienstleister. Im Bild vorne ist die 303 Quadratmeter große Penthouse-Wohnung mit Süd-West-Ausrichtung zu sehen. Unten plätschert der Rehmühlbach. Repro: Götz

Das Schwimmbad im Haus ist genauso gestrichen wie der Saunenbereich. Die Auflagen für die Wellness-Landschaft im öffentlichen Raum waren einfach zu hoch, die Umsetzung zu teuer. An Attraktivität verlieren die 39 Wohnungen an Moosloh- und Behaimstraße trotzdem nicht, verspricht der Architekt.

Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Rupprecht-Areal sind bereits in vollem Gang: Die Lagerhalle, ein Mehrfamilien- sowie ein größeres Einfamilienhaus auf dem 3800-Quadratmeter-Grundstück zwischen Moosloh- und Behaimstraße sowie Rehmühlbach müssen weichen. Dort errichtet die K&R Projektbau GmbH von Bauingenieur Herbert Klein aus Oberwildenau und Architekt Alexander Robl in zwei Gebäuden 39 Eigentumswohnungen. Die Investitionssumme für das Projekt liegt bei knapp neun Millionen Euro, der Bezugstermin ist Mitte 2018.

Auch nur ein Zimmer


Die Wohnungen werden zwischen 29 und 303 Quadratmeter groß sein. "Interessenten finden einen gesunden Mix. Es gibt alles - vom Ein-Zimmer-Apartment bis zur Penthouse-Wohnung", sagt Vertriebschef Florian Hofmann. Und: Die Penthouse-Wohnung ist noch zu haben.

Architekt Robl weist auch auf den Charme der Hanglage hin. Die beiden Gebäude seien deshalb terrassenförmig angelegt. Das eine platziert sich in Form einer Randbebauung an der Behaim- und Mooslohstraße. Das andere steht schräg gegenüber, nahe des Rehmühlbachs. So entsteht im Inneren in einer Art Dreiviertelkreis ein weitläufiger, begrünter Innenhof.

Teils plätschere weit ab vom Verkehr vor der Loggia der Rehmühlbach, der Blick schweife über einen grünen Südhang. "Idylle pur", meint Robl. Dennoch liege der Wohnraum sehr zentral. Ärztehaus, Apotheken und Einkaufsmöglichkeiten gibt es vor der Tür. Entsprechend braucht es Parkplätze.

Das Erdgeschoss beherbergt deshalb - neben Platz für zwei Dienstleister - keinen Wohn- sondern Garagenraum. 61 Stellplätze entstehen hier. Zudem wird es 16 Außenparkplätze für Bewohner und Besucher geben. Oberhalb des Erdgeschosses finden die drei Wohnetagen Platz.

Vor der Wohnanlage liegt die Bushaltestelle. Sie muss in Richtung Ärztehaus versetzt und mit einer Verkehrsinsel versehen werden. Das sorgte zuletzt im Oktober bei einer Ortsbegehung für Unmut.

Bushaltestelle wird verlegt


Teilnehmer befürchteten, dass mit der Bushaltestellen-Konstruktion an der geplanten Stelle die vielbefahrene und enge Mooslohstraße ähnlich stark verstopft werde wie am Hetzenrichter Weg. Architekt Alexander Robl versuchte, anhand seiner Pläne die Ängste zu nehmen. Und wie sehen die Planungen nun aus? "Es wird so gebaut, wie gedacht. Im Bebauungsplan ist es so vermerkt", erklärt Robl.
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