Kripo ermittelt gegen drei 14-Jährige aus dem Landkreis - Staatsanwaltschaft: "Sinn der Aktion ...
Blech in Rutsche: Schüler unter Verdacht

(ca) Am Donnerstag, 2. Juli, hatten unbekannte Täter ein Metallstück in der Rutsche der Thermenwelt fixiert. Die Ermittlungen konzentrieren sich jetzt auf drei Jugendliche im Alter von 14 Jahren aus dem Landkreis Neustadt/WN. "Sie waren im Bad und stehen in klarer Verbindung zu dem Blechstück", informiert Leitender Oberstaatsanwalt Gerd Schäfer auf NT-Anfrage.

Die 14-Jährigen sollen an diesem Donnerstag als Badegäste im Schwimmbad gewesen sein. Nach NT-Informationen war das Metall mit doppelseitigem Klebeband auf die Sitzfläche im unteren Drittel der 107-Meter-Rutsche geklebt worden. Dazu muss die Rutsche trocken gewesen sein. Der Wasserfluss wird abends nach Badeschluss um 21.45 Uhr abgedreht. In der Folge wird auch die Rutschenöffnung mit einem Gitter verhängt. Möglich ist, dass die Jugendlichen die Minuten zwischen Badeschluss und Schließung der WTW (22 Uhr) für ihre heimliche Aktion genutzt haben. Einbruchsspuren gibt es nicht. Schäfer wollte sich zu solchen Details nicht äußern.

Engmaschige Kontrollen

Das Blech hatte eine Größe von sechs mal zehn Zentimetern und war an den Ecken aufgebogen. Die Polizei war sich sicher, dass es zu Verletzungen gekommen wäre, wäre das Metall nicht entdeckt worden. Die Bademeister der Thermenwelt kontrollieren routinemäßig jeden Morgen die Rutsche. Dazu wird die Röhre von unten nach oben abgeklettert.

Der Sinn der Aktion erschließt sich auch der Staatsanwaltschaft nicht: "Es ist die Frage, was das Ganze sollte. Es wird untersucht, was der Sinn der Aktion war." Die Schüler wären mit 14 Jahren gerade strafmündig. Die Ermittlungen führt die Kripo.
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