Kurzfristiges Förderprogramm in Höhe von 2,5 Millionen Euro
Suche nach medizinischen „Gründern“

Sie wollen Fördergelder für die Gesundheitswirtschaft in die Region holen. Von links: Professor Clemens Bulitta, Leiter des Medizintechnischen Instituts der OTH, Matthias Hiegl von der Geschäftsleitung der Medical Valley und OTH-Vizepräsident Professor Magnus Jaeger. Bild: sbü

Weiden/Amberg. Alle Beschäftigten in der Gesundheitsbranche sind aufgerufen: Wer eine gute Idee hat, bekommt bis zu einer halben Million Euro Fördergeld. Die OTH hilft dabei. Es gibt immer weniger Gründer, berichtet Matthias Hiegl von der Geschäftsleitung des Spitzenclusters Medical Valley e. V. in der Metropolregion Nürnberg. Weil auch die OTH Amberg-Weiden Mitglied im Medical Valley ist, besteht jetzt eine große Chance, hohe Fördersummen in die Region zu holen.

Hintergrund ist, dass die Staatsregierung der stark rückläufigen Zahl von Unternehmens-Gründungen entgegenwirken möchte. Kurzfristig stellt deshalb das Wirtschaftsministerium im Bereich der Gesundheitswirtschaft 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das Wichtigste dabei: Es muss schnell gehen, denn eine vierseitige Projektskizze muss bis Ende Juni bei Medical Valley in Erlangen eingereicht werden. Medical-Valley-Vertreter Hiegl beschreibt es als "elegant und unkompliziert", an die Fördergelder zu kommen. Aufgerufen sind zwar vorrangig Universitäten und ihre Kliniken, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, aber auch Unternehmen, Ärzte und Ingenieure. Dass diese von der OTH Unterstützung bekämen, versichern Professor Dr. med. Clemens Bulitta, Leiter des medizintechnischen Instituts an der OTH in Weiden, und OTH-Vizepräsident Professor Dr. Magnus Jaeger. Gesucht würden insbesondere solche Geschäftsideen, bei denen ein "Risiko noch vorhanden ist und die Absicht zur Kommerzialisierung besteht". Weitere Informationen bei medical-valley-emn.de/award.
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