Lernorte im Fokus

Sie haben gut lachen, da die Hochschule sich weiter prächtig entwickelt: (von links) CSU-Bundestagsabgeordneter Reiner Meier, OTH-Präsident Prof. Dr. Erich Bauer, die OTH-Vizepräsidenten Prof. Dr. Andrea Klug und Prof. Dr. Reiner Anselstetter sowie OTH-Sprecher Dr. Wolfgang Weber. Bild: Huber

Für OTH-Präsident Professor Dr. Erich Bauer sind sie das Modell der Zukunft: die innovativen Lernorte (ILO). Davon ist auch CSU-Politiker Reiner Meier überzeugt.

"Die ILO sind der einzige richtige Weg. Durch sie kann die OTH ihr Angebot noch weiter verbreitern", erklärte der Bundestagsabgeordnete bei einer Besichtigung des Campus' in Weiden. OTH-Präsident Prof. Erich Bauer warb für die ILO, um die Hochschule noch intensiver in der Region zu vernetzten.

Bauer sprach davon, die Oberpfalz zu einer "ausgeprägten Wissensregion zu machen". Die Staatsregierung habe durch den OTH-Verbund mit Regensburg und den Nordbayernplan ("Das Geld kommt genau zur richtigen Zeit") die entscheidenden Weichen gestellt. "Der Zustrom der Studenten bestätigt uns. Und wir hinterlegen dies mit Leistung", erläuterte Bauer.

Zukunftssicher aufgestellt

Als weiterer Schritt müssten nun die ILO ausgebaut werden, denn dadurch stelle sich die Hochschule noch breiter und zukunftssicherer auf. Die "innovativen Lernorte" befinden sich in Unternehmen, bei Kommunen, Klöstern und Bildungseinrichtungen. Diese zeichnen sich durch besondere Räumlichkeiten, speziell ausgestattete Labore oder personelle Kompetenzen aus.

"Die damalige Entscheidung, die Hochschulen dezentral zu legen, war richtig. Die Standorte in Amberg und Weiden haben sich super entwickelt", bilanzierte Meier. Nur so sei es möglich gewesen, Hightech-Betriebe in der Region zu halten und anzusiedeln. Gut ausgebildete Arbeitskräfte müssten nicht mehr wegziehen. "Das Blatt hat sich zugunsten der Oberpfalz gewendet. Es gibt immer mehr gute Arbeitsplätze bei uns."
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