Mit Streiks zum Zug
Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer darf ein kleines Jubiläum feiern und freut sich über erfolgreiche Streiks

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer darf ein kleines Jubiläum feiern. Vor zehn Jahren sind die Ortsgruppen Weiden und Schwandorf zusammengeschlossen worden. Vorsitzender Robert Dietrich lobte die große Streikbereitschaft und zählte die Erfolge auf.

Weiden/Schwandorf. Bei der Jahreshauptversammlung im Schwandorfer Gasthaus "Zum Riecher"verwies Dietrich auf das Programm zur Belastungsreduktion und dem Abbau von Überstunden. Ziel sei, bis 31.12. 2017 die Mehrleistungen und Urlaubsrückstände um 1 Million auf verbleibende 2 Millionen Stunden bei den Lokführern und um 300 000 auf 600 000 Stunden bei den Zugbegleitern zu verringern. Die Beschränkung der Mehrarbeitsverpflichtung wurde auf 80 Stunden der regelmäßigen Jahresarbeitszeit festgeschrieben. In diesem Zusammenhang ging die DB die Verpflichtung ein, das Personal um 300 aufzustocken. Die Einführung einer 7. Entgeltstufe sei ebenso erreicht worden wie die Absenkung der jährlichen Referenzarbeitszeit auf 1984 Stunden ab dem Jahr 2018.

Den Verbesserungen gingen lange Streiktage voraus. Zurückzuführen sei dieser lange Streik auf die Tatsache, dass die DB nicht zwei Tarifverträge akzeptieren wollte. Dietrich dankte allen Kollegen, die die Verbesserungen durchgesetzt hätten und bat auch für die Zukunft um diese Streikbereitschaft.

Doch auch die gesellschaftlichen Aktivitäten kommen bei den Lokführern nicht zu kurz. So ist am 10. April die Frühjahrswanderung auf dem Torflehrpfad in Weiden geplant, und vom 8. bis 10. Juli ein Wanderheimaufenthalt in Sengenthal. Am 6. August ist das Sommerfest in Schwandorf, vom 1.- 4. Oktober folgt ein Wochenendaufenthalt im Schwarzwald, am 27. November ist die Weihnachtsfeier mit Jubilarsehrung in Schwandorf. Kassier Hans Knorr freute sich besonders über neue Mitglieder.
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