Neuer Chef des IHK-Gremiums stellt sich im Rathaus vor
Netzwerk der Region nutzen und fördern

"Ich möchte erst einmal alle wichtigen Entscheider in der Region kennenlernen", sagte der neue Vorsitzende des IHK-Gremiums Weiden, Bernd Fürbringer (Mitte) bei seinem Antrittsbesuch bei OB Kurt Seggewiß (links). Rechts ist Florian Rieder von der IHK-Geschäftsstelle Weiden. Bild: sbü

Es geht ums Kennenlernen und um Zukunftsthemen beim Antrittsbesuch von Bernd Fürbringer, neuer Vorsitzender des IHK-Gremiums Weiden, bei Oberbürgermeister Kurt Seggewiß. Mit dabei ist auch Florian Rieder, Geschäftsführer der IHK-Geschäftsstelle Weiden.

Fürbringer wohnt in Arzberg, ist seit 20 Jahren bei der Kassecker GmbH in Waldsassen in führenden Positionen beschäftigt und betrachtet daher vor allem die nördliche Oberpfalz als Ganzes: "Die gute Entwicklung im Hinterland ist auch gut für Weiden." Stadt und Region sieht Fürbringer weitgehend als Einheit. Konsequenterweise soll die IHK auch künftig in der Region mehr Präsenz zeigen. Deshalb fragt Fürbringer: "Warum sollen Sitzungen des IHK-Gremiums künftig nicht häufiger etwa bei Unternehmen in den Landkreisen der nördlichen Oberpfalz stattfinden?" "IHK vor Ort" nennt er das Programm, mit dem der Service seiner Organisation stärker auch außerhalb Weidens angeboten werden soll. "Denn im ländlichen Raum kennt man die IHK oft viel zu wenig."

Für ihn ist auch wichtig zukünftig "das Netzwerk der Region" zu fördern und zu nutzen. Und er sieht grenzüberschreitend den Gesundheitstourismus als gemeinsames Anliegen von Nordoberpfalz und Oberfranken. Schließlich aber landet das Gespräch dann doch bei Themen der Stadt Weiden. OB Seggewiß will auf jeden Fall "die IHK bei der Innenstadtentwicklung mitnehmen". Alle Planungsentscheidungen haben Auswirkung auf die Wirtschaft, sagt Seggewiß. Alle drei Gesprächspartner waren sich einig, dass das Industriegebiet West IV, die Stadtgalerie und die gesamte Innenstadtkonzeption einschließlich Realschulplanung zu den wichtigsten gemeinsam Themen zählen. Einig war man sich auch darüber, dass freie Gewerbeflächen wichtig seien, um der Wirtschaft Perspektiven zu geben. "West IV steht kurz vor der Planreife und den dann möglichen Beschlüssen in den Gremien", sagte Seggewiß dazu.
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