Neues Beratungsbüro für Klein- und Mittelbetriebe
Helfer für den Mittelstand

Bezirkstagspräsident Franz Löffler stellt Lucie Valentová als Leiterin des neuen Technologieberatungsbüros in Weiden vor. Sie hat in Pilsen und Regensburg Betriebswirtschaft studiert.

Klein- und Mittelbetriebe tun sich oft schwer, Förderprogramme zu lesen. So scheitert manche gute Idee schon im Vorfeld. Um das künftig zu verhindern, gibt es für sie deshalb ab sofort eine neue Beratungsstelle in Weiden. Sie heißt "Beratungsbüro zur Weiterentwicklung und Vernetzung der gemeinsamen grenzübergreifenden Region". Eingeladen zur Eröffnungsfeier hatte der Bezirk Oberpfalz als Mitglied in der Europaregion Donau-Moldau. Bezirkstagspräsident Franz Löffler und Technologie- und Netzwerkmanagerin Lucie Valentová stellten dabei die neue Einrichtung vor.

"Wir wollen Innovationskraft in die Region holen und damit zu einer noch besseren Entwicklung in der Oberpfalz beitragen", erklärte Löffler. Zu den Aufgaben, so Valentová, gehöre, "Verbindung herzustellen für eine Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Technologieförderungsberatung sowie Organisation und Durchführung thematischer Veranstaltungen".

Die Beratung zur Technologiefürderung wird dabei im Mittelpunkt stehen. "Wir wollen Schnittstelle sein zwischen Unternehmen und Projekträgern und helfen - von der Erstberatung bis zur Umsetzung." Auch in der späteren Förder- und Verwertungsphase werde Unterstützung angeboten. Das Büro hilft ferner grenzüberschreitend bei der Suche nach Kooperationspartnern und berät über Förderprogramme. Eng soll mit Netzwerkpartnern wie OTH, IHK, HWK und den kommunalen Wirtschaftsförderern zusammengearbeitet werden. Regional wird das Beratungsbüro für die Städte Weiden und Amberg sowie die Landkreise Neustadt/WN, Tirschenreuth und Amberg-Sulzbach zuständig sein.

"Wir kommen mit unserer Dienstleistung gerne auch in die Betriebe", sagte Valentová. Räumlich untergebracht ist das Büro in Weiden in der Bernhard-Suttner-Straße 4 (Rückseite Max-Reger-Halle), wo auch das Energietechnologische Zentrum seinen Sitz hat. Ein zweites Büro dieser Art gibt es in Cham. Dass die neue Einrichtung keine Konkurrenz zu bestehenden sein will, betonte der Bezirkstagspräsident. Es solle vielmehr eine Lücke schließen, denn "große Betriebe haben dafür eigene Abteilungen". Löffler berichtete, dass die Idee für ein solches Büro als Teil des Entwicklungsgutachtens für den bayerisch-tschechischen Grenzraum entstanden sei. Aus Mitteln des bayerischen Finanzministeriums wird das Beratungsbüro zunächst für drei Jahre gefördert.
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