Projekt zur Optimierung der Verpflegung in Kindertageseinrichtungen
Besser essen in der Kita

Gemeinsam wollen sie die Verpflegung im Kinderhaus Maria Waldrast optimieren: (von links) die Erzieherinnen Karin Kriechenbauer, Leiterin Kerstin Tapparelli, Christina Ruhland vom Landwirtschaftsamt Regensburg, sowie die Erzieherinnen Claudia Romeis und Anna Kraus. Für das halbjährliche Projekt fließen entsprechende Fördersummen. Bild: R. Kreuzer

Vor allem die ersten Lebensjahre prägen den Geschmack und die Essensgewohnheiten der Kinder, wissen Experten. Deshalb gilt es, die Verpflegung in Kindertageseinrichtungen zu optimieren. Das Kinderhaus Maria Waldrast macht mit.

Weil es sich im vergangenen Kindergartenjahr bewährt hat, wird es auch heuer ein Coaching-Projekt für Kindertageseinrichtungen geben, die die Mittagsverpflegung in der Einrichtung verbessern wollen. Das Kinderhaus Maria Waldrast in Weiden-West kommt in den Genuss des Projekts. Deshalb besuchte Christina Ruhland vom Amt für Ernährung in Regensburg die Einrichtung und stellte das Thema vor: "Optimale Verpflegung in der Kindertageseinrichtung".

"Wir unterstützen das Coaching-Projekt in der Oberpfalz seit fünf Jahren. Dieses Kinderhaus hier hat sich bereits im Vorfeld mit zwei Beschäftigten am Einrichtungs-Workshop beteiligt und somit die Voraussetzungen für das Coaching erhalten", betonte Ruhland. Entsprechend stolz war Kinderhaus-Leiterin Kerstin Tapparelli: "Für die Stadt Weiden wurden wir, das Kinderhaus Maria Waldrast, für das Coaching-Projekt ausgewählt." Die Folge: "Unsere Einrichtung wird nun über ein halbes Jahr unter fachkundiger Leitung betreut. Die Verpflegung erfolgt nach der Bremer Checkliste." Ziel sei dabei, das Verpflegungsangebot für die Kleinen zu optimieren und es altersgerecht zu gestalten. Als Ansprechpartner steht Ruhland zur Verfügung. Erste Arbeiten wurden bereits angegangen: Gerade erfolgt eine Analyse des bestehenden Speiseplans, auch mit der Liefer- und Cateringfirma Metzgerei Rauh. Gemeinsam sollen der neue Speiseplan und die Zieldefinition besprochen werden. Es wird eine leichte Umgestaltung der Ess-Atmosphäre erfolgen. Dann wird es eine Qualitätssicherung durch eine Nachbetreuung geben. Entsprechende Fördergelder fließen. Ein besonderes Augenmerk liege auf der Einbeziehung aller am Projekt beteiligten Akteure: von den Eltern über Erzieher und Träger bis hin zur Küchenleitung. "So wird das Konzept am Ende von allen unterstützt, mitgestaltet und mitgetragen", erklärte Ruhland.

Immer mehr Kinder essen regelmäßig außerhalb der Familie zu Mittag, beispielsweise in Kindertageseinrichtungen. Bayerns Landwirtschaftsministerium reagierte darauf, indem es die Betreuung der Kitas im Bereich Ernährung ausgebaut hat. Bereits 150 Einrichtungen bayernweit nahmen an dem Coaching-Projekt teil, das nun auch das Kinderhaus Maria Waldrast absolviert.
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