Strom unter die Erde
Aufsichtsrat der Stromnetz Weiden tagt erstmals

Die Stromnetz Weiden hat als gemeinsames Unternehmen der Stadtwerke Weiden und der Bayernwerk AG zum 1. Januar 2016 ihren Betrieb aufgenommen. Ihre Aufgabe ist der sichere und zuverlässige Betrieb des Stromversorgungsnetzes im Stadtgebiet Weiden.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft ist jetzt erstmals zusammengekommen. Er setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen. Den Vorsitz übernahm Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, als Stellvertreter wurde Wolfgang Hildebrand von der Bayernwerk AG benannt. Weitere Mitglieder sind: Bürgermeister Lothar Höher, Stadtrat Reinhard Hese, Stadtrat Dr. Christian Deglmann (alle Stadtwerke Weiden); Martina Knorr und Alexander Radlbeck (beide von der Bayernwerk AG).

Thema der ersten Sitzung war unter anderem der Wirtschaftsplan 2016, der die Investitionen in das Stromversorgungsnetz der Stadt Weiden und ihrer umliegenden Gemeinden beinhaltet. Projekte sind über alle Spannungsebenen hinweg geplant. Auch der Bau von Trafostationen, der Ersatz von Freileitungen durch Erdkabel oder der Austausch durch leistungsstärkere Kabel sind für 2016 vorgesehen. Hierfür werden insgesamt über 1,8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Eines der größten Projekte für 2016 ist die vollständige Erdverkabelung des Ortsteils Trauschendorf. Dort werden alle Ortsnetz-Freileitungen durch Erdkabel ersetzt. In Tröglersricht verschwindet eine 20 kV-Freileitung unter der Erde. Der Abbau der bisherigen Freileitungen soll spätestens im Frühjahr 2017 erfolgen. Neue Trafostationen werden in Rothenstadt, Trauschendorf, Tröglersricht und in der Leimberger Straße gebaut. Leistungsstärkere 20 kV-Kabel sind von der Albrecht-Dürer Straße bis zur Asylstraße und von dort weiter über die Sonnenstraße bis in die Moltkestraße vorgesehen.

Durch die Kooperation von Stadtwerken Weiden und Bayernwerk AG beim Betrieb des Stromnetzes kann die Versorgungssicherheit in der Stadt Weiden auch in Zukunft gewährleistet und die regionale Energiezukunft vor Ort aktiv mitgestaltet werden, hieß es. Weitere Informationen unter www.stromnetz-weiden.de
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