Viel Staub in der guten Stube

Eine sandige Angelegenheit. In der gesamten Fußgängerzone zwischen Josef-Witt- und Schlörplatz wird derzeit das Natursteinpflaster frisch verfugt. In einer Woche soll alles wieder sauber sein. Bild: Hartl

Ganz schön schmutzig zur Zeit die Fußgängerzone. Doch nicht, wie zunächst vielleicht vermutet, tragen die Fahrzeuge der von Stadtgalerie-Investor Fondara eingesetzten Abbruchfirma Hierold daran Schuld. Es sind Arbeiten am Natursteinpflaster zwischen dem Josef-Witt- und dem Schlörplatz. Sie sorgen für eine staubige Angelegenheit.

Es ist bestimmt schon jedem aufgefallen, der in der Fußgängerzone unterwegs ist. Das Innenstadtpflaster ist derzeit mit Sand bedeckt. Das Tiefbauamt der Stadt spricht von Instandhaltungsmaßnahmen. Dabei wird das Pflaster auf einer Fläche von 14 000 Quadratmetern verfugt. Das rau gebrochene Natursteinpflaster hat grundsätzlich ein breiteres Fugenbild. Durch natürliche Erosion und auch Straßenreinigung werden die Fugen im Laufe der Zeit tiefer. Die notwendige Fugenverfüllung verbessert auch die Begehbarkeit für Schuhe mit Absatz.

Wie läuft's ab? Nach neustem Stand der Technik wird eine nichtgebundene Gesteinsmischung verwendet. Um das Material vollflächig in die Fugen zu bringen, braucht es eine trockene Witterung. Damit das Gesteinsmaterial aber auch langfristig in den Fugen bleibt, ist ein gewisser Setzungsvorgang nötig. Ein paar Regentage unterstützen diesen Prozess. Das Wetter passt also.

Noch eine Woche

Die Stadt bittet die Geschäftsanlieger um Verständnis dafür, dass das Material eine gewisse Zeit auf den Pflasterflächen liegen muss. Um die Einschränkungen zu minimieren, werden die staubigen Arbeiten vor den Geschäftsöffnungszeiten frühmorgens ausgeführt. Die Firma ist auch gehalten, die Anlieger kurz vor Verfugung auf die Maßnahme hinzuweisen. Nachdem sich das Fugenmaterial gesetzt hat, erledigt die Straßenreinigung die Beseitigung der Reste. Die Maßnahme dürfte Ende nächster Woche abgeschlossen sein.
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