Vorsicht bei Facebook
Tipps für erfolgreiche Bewerbung

Auf dem Podium: (von links) Susanne Genser (Sophie-Scholl-Realschule), Theo Zeitler (Witron), Cornelia Uschold (Constantia Hueck Folien), Thomas Kick (Metallbau Korsche), Moderatorin Claudia Siegler (Agentur für Arbeit), Inge Bergler (Sparkasse Oberpfalz Nord) und Dr. Michael Meier (Hans-Scholl-Realschule). Bild: Kunz

Das A und O einer erfolgreichen Berufswahl sei ein vorheriges Praktikum. So lautete das Fazit einer Podiumsdiskussion, zu der die Bundesagentur für Arbeit am Montagabend in die Hans-Scholl-Realschule geladen hatte. Die zweistündige Veranstaltung, die in der vollbesetzten Schulaula von Berufsberaterin Claudia Siegler moderiert wurde, war Auftakt eines dreitägigen Berufswahlseminars.

Podiumsteilnehmer waren die Direktorin der Sophie-Scholl-Realschule, Susanne Genser, Thomas Kick, Metallbaumeister der Firma Metallbau Korsche, Cornelia Uschold, Personalreferentin der Firma Constantia Hueck Folien GmbH & Co. KG Pirkmühle, Inge Bergler, Personalentwicklung Sparkasse Oberpfalz Nord, Theo Zeitler, Personalleiter Witron Logistik und Informatik GmbH Parkstein sowie Dr. Michael Meier, Direktor der Hans-Scholl-Realschule. Die technische Leitung hatte Raimund Betz.

Claudia Siegler empfahl allen Bewerbern ein Praktikum. "Das ist sinnvoll", sagte sie. Natürlich sollten auch die Bewerbungen passen. Formell und sauber geschrieben müssten sie sein, gute Noten und ebensolche Bemerkungen enthalten. Besonders gut bei Personalchefs komme an, wenn sich jemand ehrenamtlich engagiere.

Soziale Kompetenz


Soziale Kompetenz sei gefragt. Wer sich auf Facebook tummle, sollte aufpassen, was er hineinstelle. "Das wird natürlich nicht als Auswahlkriterium genutzt, vorsichtig sein, mit dem was man veröffentlicht, sollte man aber doch." Gern gesehen werde auch, wenn sich Eltern mit einbrächten. "Aber nicht zu sehr." Denn das wiederum wäre ein Anzeichen von Unselbständigkeit. Thema war auch das Vorstellungsgespräch. Ein adrettes äußeres Erscheinungsbild sei vorteilhaft, Piercings oder Tattoos sollten eher weniger erkennbar sein. Hier komme es allerdings auch wieder darauf an, wo man sich bewerbe. Im Handwerk würden solche Bemalungen und Accessoires wohl eher toleriert als im Bankgewerbe.

Hilfe bei Orientierung


Und: "Fremdsprachen sind wichtig. Vor allem, wenn man sich in Firmen bewirbt, die weltweit tätig sind." Schulleiter Dr. Meier befürwortete das Berufswahlseminar der Bundesagentur für Arbeit und sprach vom dynamischen Prozess auf dem Arbeitsmarkt. Die Wirtschaft kenne keinen Stillstand. Somit erfinde sich die Arbeitswelt immer wieder neu. Ein Seminar wie dieses sei Orientierungshilfe.
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