Weiden: Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband prüft Haushaltskonsolidierung
Forderung der Prüfer fast erfüllt

Bauamt, Bauhof und Stadtgärtnerei sind mindestens genauso schnell wie der Bayerische Kommunale Prüfungsverband. Dessen Forderungen nach Personaleinsparungen sind quasi im Vorlauf bereits umgesetzt. Dennoch bleiben Fragen, etwa die nach der Zukunft des Gewächshauses.

Bürgermeister Jens Meyer verordnete Stadträten und Verwaltung einen schnellen Umzug - vom kleinen in den großen Sitzungssaal. Zu groß war am Dienstagnachmittag der Ansturm von Bauhof-Mitarbeitern, Beschäftigten aus dem Kinderhaus Tohuwabohu sowie aus der Musikschule. Gerade sie betrafen die Anmerkungen der Prüfer, die bei der Sitzung des Finanz-,Vergabe-, Grundstücks- und Sanierungsausschusses abgearbeitet wurden.

In weiten Teilen gab es Entwarnung und von den Stadträten immer wieder Lob an die Mitarbeiter, die im Vorgriff ihre Vorschläge zur Haushaltskonsolidierung eingebracht hatten. Viele der Prüfziffern konnte relativiert oder richtig gestellt werden. Ein Teil war auch schon überholt. Schließlich nahm der Kommunale Prüfungsverband die Jahre 2008 bis 2013 unter die Lupe.

Weitere einschneidende Änderungen bei Bauhof, Stadtgärtnerei, Tohuwabohu und Musikschule sind derzeit nicht angebracht. Der Bauhof hat seit 2014 bereits 14,9 Stellen (von 165) eingespart, zwei weitere nicht mehr besetzt. Damit liegt die Stadt fast gleichauf mit den Vorstellungen der Prüfer, die sich auf das Jahr 2011 bezogen. Der Hinweis auf den erhöhten Krankenstand sei differenziert zu sehen, forderten Josef Gebhardt (SPD) und Dagmar Nachtigall (CSU), die auf die vielen älteren und leistungseingeschränkten Mitarbeiter verwiesen, die schwere Arbeit zu verrichten hätten. Dieser Krankenstand habe nichts mit Drückebergerei zu tun. Karl Bärnklau (Grüne) dankte den Dezernenten und ihren Mitarbeitern für das Zusammentragen der vielen Daten. "Wir haben sehr viel über den Bauhof gehört. Hätten wir die Tabellen vor einem Jahr gehabt, wäre die ganze Diskussion ins Leere gelaufen."

Erst nach intensiver Untersuchung wollen sich die Stadträte zur Zukunft des Gewächshauses der Stadtgärtnerei äußern. Weitere Berichte folgen
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