Weiden: Schüler lernen bei ATU, wie man Unternehmen gründet
Aus den Schulen

Claudine Klein, Leiterin Personalentwicklung ( rechts) und daneben Thomas Thiede (Leiter Personal Konzern) begrüßten die vier Schüler des Übungsunternehmens und ihren Fachbetreuer Thomas Reger (Vierter von links) in der ATU-Trainingswerkstatt. bild: hfz
Schüler lernen ATU

Unternehmerisches Denken und Handeln muss früh gelernt werden. Das hat die Weidener Gustl-Lang-Wirtschaftsschule schon lange erkannt. Deshalb kooperiert sie in Zukunft mit ATU beim Aufbau eines sogenannten "Übungsunternehmens". Darin soll Schülern mit praxisnahem Arbeiten in einer eigenen Firma das spätere Berufsleben nähergebracht werden.

"Wir freuen uns sehr, der neue Kooperationspartner der Gustl-Lang-Schule zu sein. Wir können den Schülern mit unserer Erfahrung bei der Neugründung eines Übungsunternehmens konkrete Unterstützung und Hilfestellung bieten", lobt Claudine Klein, Leiterin Personalentwicklung. Auch Thomas Thiede, Leiter Personal Konzern, unterstützt die neue Zusammenarbeit: "Hier werden die Schüler optimal auf die Zukunft vorbereitet."

Die Schüler planen gemeinsam mit ATU derzeit die Firmenneugründung. Diese soll im Automobilbereich angesiedelt sein und, wie es sich für ein Unternehmen gehört, Umsatz erzielen. "ATU ist dafür natürlich der perfekte Partner", so Fachbetreuer Thomas Reger. Um das virtuelle Unternehmen erfolgreich aufzustellen, holten sich Reger und vier seiner Schüler Anregungen und Vorschläge direkt vor Ort in der Academy. Dort erarbeiteten Jenny Fröbel, Koordinatorin Ausbildung, sowie Marketing-Experte Martin Wißmath, gemeinsam mit den virtuellen Jungunternehmern die ersten Grundzüge.

Das Prinzip hinter dem Übungsunternehmen ist einfach: Schüler der 9. bis 11. Jahrgangsstufe gründen ein virtuelles Unternehmen und führen dieses so wie ein echtes. Dabei werden praxisgerecht alle Vorgänge einer Bestellung bis zum Erhalt der Lieferung und Bezahlung des Lieferanten geübt. Eigene Ware wird an andere Übungsunternehmen im gesamten Bundesgebiet verkauft. "Die Schüler erlernen dabei praxisnah wichtige Schlüsselqualifikationen. Sie lernen auf diesem Weg wirtschaftliche Abläufe kennen, die ihnen im realen Berufsleben später helfen", umschreibt Fachbetreuer Thomas Reger die Vorteile.

Beim Besuch entschieden sich die Schüler für das Produktangebot, das in ihrem Unternehmen verkauft werden soll. Damit das auch Käufer findet, muss ein ansprechender Katalog erstellt werden, der von ATU-Grafiker Martin Wißmath gemeinsam mit den Schülern entworfen wird. Dieser Katalog wird an andere Übungsunternehmen verschickt, die dann bei der Weidener Wirtschaftsschule virtuell einkaufen können. Mit dem ersten Treffen waren Luis Walberer, Tobias Bauer, Fiona Wurzer und Sarah Fricke schon einmal hochzufrieden.

Auch das Unternehmen hat Vorteile aus einer solchen Kooperation. " Weil das Projekt deutschlandweit durchgeführt wird, kommen viele Schüler in Kontakt mit ATU und lernen uns durch das Übungsunternehmen kennen", weiß Jenny Fröbel.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.