Workshop bei ETZ befasst sich mit neuen Systeme
Sparen mit Pumpen

Mit neuen Umwälzpumpen können Bürger oder Unternehmen viel einsparen. Das war die - nicht ganz uneigennützige - Botschaft von Roland Bauch (links) und Karl Bender (rechts) vom Pumpen-Hersteller "Grundfos". Sie referierten für das ETZ mit Geschäftsführer Matthias Rösch. Bild: hfz

Diese Zahl dürfte viele überraschen: Zehn Prozent des elektrischen Weltenergiebedarfs verbrauchen Pumpen. Allein in der EU benötigen Umwälzpumpen 50 000 Megawattstunden Stromenergie pro Jahr. Aber: Durch moderne Systeme lässt sich eine Menge einsparen. Wie das geht, das erfuhren die Besucher des Netzwerk-Workshops in der Max-Reger-Halle, zu dem das Energie-Technologische Zentrum Nordoberpfalz (ETZ) eingeladen hatte. Referenten waren die Gebietsvertreter Roland Bauch und Karl Bender vom Pumpen-Hersteller "Grundfos".

Bei älteren Umwälzpumpen macht Energie rund 85 Prozent der Gesamtkosten über die Lebenszeit aus, erläuterten die beiden. Um es nicht zu theoretisch werden zu lassen, besichtigte man die Kälte- und Lüftungszentrale der Reger-Halle. Dort befinden sich viele ältere Umwälzpumpen. Eine davon wurde herausgegriffen und während des Workshops mittels technischer Berechnung und kurzer Wirtschaftlichkeitsüberprüfung mit einem neuen Modell verglichen. Ergebnis: Die Investition in eine neue würde sich in drei Jahren amortisieren und eine Kapitalrendite von etwa 40 Prozent ergeben.

Ähnliche Verbesserungen ließen sich nicht nur in der Halle erreichen. In vielen Liegenschaften von Bürgern und von Unternehmen, aber auch in kommunalen Gebäuden der Region seien noch ältere Pumpensysteme verbaut - hier gebe es ein enormes Energieeinsparpotential. Die Mitglieder des Energie-Netzwerkes Oberpfalz Nord und das ETZ bieten dazu eine Beratung an.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.