Zentrallager des großen Internethändlers in Weiden
Noch Lücken im Team von Rabe-Bike

Räder sind sein Geschäft. Niederlassungsleiter Enrico Knobloch (Mitte) empfing OB Kurt Seggewiß und Wirtschaftsförderin Cornelia Fehlner im Bike-Shop, der offiziell am 11. Juni eröffnen wird. Ab September bildet Rabe-Bike auch in Weiden aus. "Wir sind ein Meisterbetrieb." Bild: Götz

"Wir brauchen Kaufleute mit Leidenschaft fürs Rad, Mechaniker mit viel Spezialwissen", betont Niederlassungsleiter Enrico Knobloch. Moderne Räder seien hochspeziell, die Kunden überaus anspruchsvoll. Im Rabe-Team in Weiden klaffen Lücken: sechs Stellen sind noch zu besetzen - vom Fahrradmechaniker bis hin zum Werkstattleiter.

Das neue Zentrallager von Rabe-Bike (München) in Weiden "läuft rund", ist aber noch nicht auf der Zielgeraden. Am 11. Juni will Filialleiter Enrico Knobloch auch den stationären Bike-Shop eröffnen. Der bisherige Test verlief sehr positiv, betont der 37-jährige Techniker. "Wir haben einfach mal das Tor aufgemacht. Es kamen sehr viele Leute rein. Inzwischen haben wir schon Kunden aus bis zu 100 Kilometer Umkreis aus der Oberpfalz, vor allem aber aus Franken", erzählte er, als er Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und Wirtschaftsförderin Cornelia Fehlner in dem riesigen Gebäude in Weiden-West begrüßt.

Absolute Qualität


Das Münchener Unternehmen, das sechs Niederlassungen (davon vier in der Landeshauptstadt, eine in Rosenheim) und einen europaweiten Fahrrad-Internet-Handel betreibt, kann neuen Mitarbeitern für den Start in Weiden sogar eine 120 Quadratmeter große Betriebswohnung anbieten. "Wir setzen auf absolute Qualität, bei unseren Rädern, aber auch beim Service und damit bei den Mitarbeitern", betont Knobloch.

So würden etwa im Internet bei den Kunden zahlreiche Körpermaße, Fahrgewohnheiten und geplanter Einsatz der Räder abgefragt. Der Kunde bekomme dann ein individuell konfiguriertes Rad. Diese Anpassung erfolge im Zentrallager in Weiden. Da bisher noch einige Zweiradmechaniker in der Dr.-Müller-Straße fehlen, hilft derzeit ein Montage-Trupp. "Wir haben uns Spezialisten von Cube ausgeliehen." Übrigens gilt Rabe-Bike inzwischen als zweitgrößter Cube-Händler in Deutschland.

Rabe biete seit 25 Jahren sehr günstige Räder. "Aber, wir sind nicht im Niedrigpreis-Segment unterwegs. Das ist unser Erfolgsrezept", erläutert Knobloch, der deutscher Triathlon-Meister über die Mitteldistanz sowie erfolgreicher Teilnehmer der Weltmeisterschaften auf Hawaii war. Weiden kennt der Meißener übrigens "von früher". Er absolvierte hier als Stabsunteroffizier seinen Feldwebellehrgang an der damaligen Heeresunteroffizierschule.

Generalstabsmäßig plant Rabe-Bike den weiteren Ausbau der Niederlassung Weiden. In den nächsten Wochen erfolgt der Einbau von Regalen in einer weitere Halle. Damit steigt die Lagerkapazität auf über 10 000 Räder. Um die Zweiräder nach Kundenwunsch zu konfigurieren (dauert etwa eine Stunde) und versandfertig zu machen, installiert das Unternehmen eine zeitsparende Montagelinie.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.