Ziegelwerk Leipfinger-Bader zeigt sich mit dem übernommenen Standort Schönlind sehr zufrieden
Schon zwei Millionen Euro investiert

Ganz offensichtlich wohl fühlte sich Firmenchef Thomas Bader (Fünfter von links) bei seinen Gästen am Standort Schönlind. Links neben ihm der CSU-Kreisvorsitzende Dr. Harald Schwartz, Werksleiter Robert Hussenether und (ganz links) der Vilsecker CSU-Fraktionsvorsitzende Markus Graf. Bild: ct
Für die Einheimischen ist es nicht zu übersehen: Es tut sich viel in dem Ziegelwerk in Schönlind, das die Firma Leipfinger-Bader mit Stammsitz in Vatersdorf bei Landshut vor etwa einem Jahr übernommen hat. Davon konnte sich auch die CSU-Stadtratsfraktion Vilseck zusammen mit dem CSU/CSA-Kreisverband bei einer Betriebsbesichtigung überzeugen.

Firmeninhaber Thomas Bader zog eine rundum positive Bilanz des ersten Jahres in Schönlind. Es seien inzwischen rund zwei Millionen Euro in eine moderne Ziegelproduktion und die Qualitätssicherung investiert worden. Die Mitarbeiterzahl sei von 24 auf 34 gestiegen, der Standort solle ausgebaut werden und weitere Arbeitsplätze sollen entstehen. Die Ziele des ersten Jahres seien damit nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen worden, denn es sei zunächst vor allem darum gegangen, den Ziegelei-Standort und die Arbeitsplätze überhaupt zu erhalten.

Sauberkeit im Werk, das hochwertige Plan- und Blockziegel herstellt, sowie die deutliche Senkung der Emissionen könne man als weitere Fortschritte verbuchen. Mit der Einführung eines Zweischichtsystems sei das Werk noch besser ausgelastet. Inzwischen liefen täglich rund 300 Tonnen gebrannte Ziegelware vom Band.

Ziel ist es laut Thomas Bader aber auch, in Schönlind und in der Bevölkerung wirklich "anzukommen", weshalb man den Betrieb gern für alle Interessierten öffne. Werksleiter Robert Hussenether führte die Gäste durch den Betrieb und erläuterte die Abläufe.

CSU-Landtagsabgeordneter Harald Schwartz hob im Namen der Besucher das lobenswerte Engagement des Unternehmens im wirtschaftlichen und innerbetrieblich-sozialen Bereich hervor, mit dem es seiner Verantwortung in vorbildlicher Weise gerecht werde.
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