Quellschüttungen für die Wasserversorgung und Kläranlage machen Kummer
Für neuen Bauhof werden Kosten ermittelt

Politik
Weiding
22.04.2016
9
0

Sorgen machen dem Gemeinderat, wenn auch nicht akut und aktuell, die Quellschüttungen für die Wasserversorgung. Ebenso nach wie vor die anstehende Ertüchtigung der Kläranlage.

Neben vielen Informationen gehören natürlich wichtige Beschlüsse zur Tagesordnung einer öffentlichen Gemeinderatssitzung. Ein solcher ist der Bauentwurf zu einem geplanten Bauhof, der auf einem erworbenen Grundstück hinter der ehemaligen Schule errichtet werden soll. Nach der Begrüßung, insbesondere von Altbürgermeister und Ehrenbürger Hans Wirnshofer, berichtete Bürgermeister Manfred Dirscherl von den vorerst negativ verlaufenen Bemühungen um die Förderung zur Errichtung eines Bauhofes, obwohl dort auch ein Hackschnitzelbunker für eine Heizung mit Anschluss der ehemaligen Schule integriert ist.

Im Gebäude mit einer Außenabmessung von etwa 20 mal 10 Metern sind Aufenthaltsraum, Werkstatt, Garage und überdachte Vorplätze enthalten, sowie ein Streusalzsilo angebaut. Daneben fünf Material-Lagerboxen.

Nach der digitalen Planeinsicht wurde beschlossen, zunächst beim Planungsbüro Schönberger eine Kostenschätzung anzufordern und dann über eine Planeinreichung zu entscheiden. Über das Angebot vom Stadtplanungsbüro "u.m.s" zur Reaktivierung von Wohnungsreserven im Rahmen der LAG Brückenland Bayern-Böhmen wurde die Entscheidung auf die nächste Sitzung vertagt, aber Solidarität zu den weiteren Mitgliedsgemeinden signalisiert. Mit der Beibehaltung von registrierten EDV-Domains konnte sich das Gremium nicht anfreunden und entschied, diese entfallen zu lassen.

Bezüglich eines Reparaturauftrags wegen Wasserschäden sowie dem schadhaftem Balkonbelag und den Fenstern für das Lehrerwohnhaus werden die Meinungen von Fachbetrieben eingeholt. Dann wird über eine Ausschreibung und Vergabe entschieden. Schließlich wurde noch der Termin für die Rechnungsprüfung 2015 durch den Gemeinderat für Mittwoch, 4. Mai, im Schönseer Rathaus festgelegt. Unter Informationen berichtete Bürgermeister Manfred Dirscherl von der Feststellung der Wasserbilanz Bayern über eine mangelnde Versorgungssicherheit der beiden Trinkwasserquellen bei anhaltender Trockenheit.

Obwohl nicht aktuell und akut, sei eine Lösungssuche angebracht. Eine seit 30. März bestehende neue Verordnung über Kläranlagen müsse durch Rechenbeispiele geprüft werden. Wegen der energetischen Schulhaussanierung werden vorsorglich Anträge auf Efre-Förderung gestellt, ebenfalls zur Breitbandversorgung.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.