Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Weiding
Keine Barauszahlung mehr

Vermischtes
Weiding
22.02.2016
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Bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft gab es durchaus positive Berichte der Vorstandschaft sowie der Jägerschaft über die Zusammenarbeit mit den Grundbesitzern. Wichtiger Punkt war die Entscheidung, den Jagdpacht-Reinertrag zukünftig nur noch durch Überweisung auszuzahlen.

Jagdvorsteher Franz Pauli begrüßte auch die Jagdpächter Jürgen Fröller und Andreas Reitinger, besonders aber Bürgermeister Manfred Dirscherl sowie Altbürgermeister und Ehrenbürger Johann Wirnshofer. In seinem Tätigkeitsbericht erwähnte Franz Pauli den Besuch der Hegeschau in Schönsee, die Auswertung "Forstliches Gutachten" in Oberviechtach, die Teilnahme an der Versammlung des BBV in Lukahammer, eine Vorstandssitzung, die Rechnungsprüfung und diverse Wildschadenmeldungen. Jagdvorsteher Franz Pauli informierte über die Wildschadenzahlungen. Nach kurzer Diskussion wurde einstimmig beschlossen, aus dem Jagdpachtreinertrag 2015/2016 einen Betrag von vier Euro pro Hektar Anfang Mai auszuzahlen.

Jagdpächter Andreas Reitinger stellte in seinem Bericht fest, dass der Abschussplan für Rehwild erfüllt wurde und wünscht sich weiterhin Verständnis, wenn auf den Grundstücken der Landwirte, zeitlich begrenzt, fahrbare Kanzeln aufgestellt werden. Auch die rechtzeitige Information, wann und wo Mais angebaut wird sowie die Anlegung von eventuellen "Jagdschneisen" in Maisfeldern wäre ein Anliegen der Jagdpächter. Beim Schwarzwild konnten 29 Sauen, darunter 15 Frischlinge erlegt werden. Zusätzlich wurden noch 12 Füchse erlegt. Schließlich dankte Reitinger, auch im Namen von Mitpächter Jürgen Fröller, für die gute Zusammenarbeit und die Mithilfe bei den drei Drückjagden.

Hinsichtlich des Auszahlungsmodus für den Jahresreinertrag informierte Jagdvorsteher Franz Pauli. Bei der letzen Auszahlung wurde die Barauszahlung nur noch von einem Jagdgenossen in Anspruch genommen, weshalb zukünftig der Jagdpachtzins nur noch durch Überweisung auf ein Bankkonto ausgezahlt werden soll. Dies wurde einstimmig beschlossen. Die Jagdgenossen, die noch keine Kontonummer angegeben haben, sollen dies bei Kassier Josef Stangl oder bei Jagdvorsteher Franz Pauli nachholen.

Das forstliche Gutachten vom Frühjahr 2015, als Grundlage für den Abschussplan beim Rehwild, weist beim Verbiss eine tragbare Situation aus, sodass keine Erhöhung der Abschusszahlen erforderlich wird. Um bei den zukünftigen Jahreshauptversammlungen eine noch genauere Übersicht über die Haushaltsmittel für das jeweilige aktuelle Jagdjahr vortragen zu können, ist angedacht, zukünftig jeweils am letzten Samstag vor dem 1. April die Jahreshauptversammlung abzuhalten. Nachdem es keine Wortmeldungen gab, konnte Jagdvorsteher Franz Pauli die Versammlung abschließen und zum obligatorischen Jagdessen einen "guten Appetit" wünschen.
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