Fünf-Flüsse-Radweg erweitert
Strampeln nach Lückenschluss

Eine Testfahrt auf dem neuen Radweg-Stück unternahmen (von links) Bürgermeister Jörg Fritsch, Klaus Schwab vom staatlichen Bauamt und Bürgermeister Reiner Pickel. Bild: fm
Freizeit
Weigendorf
22.04.2016
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Die drei Promis, die sich auf moderne Räder geschwungen haben, sind beileibe nicht die einzigen Nutzer des neuen Radwegstücks. Denn der Rundkurs des Fünf-Flüsse-Radwegs von Nürnberg in die Oberpfalz nach Regensburg und zurück erfreut sich steigender Beliebtheit. Nun wurde eine Lücke zwischen Hartmannshof und Weigendorf geschlossen.

Hartmannshof/Weigendorf. Der gut ausgebaute Radweg von der Noris her wurde 2014 vom Straßenbauamt Nürnberg bis in die Ortsmitte von Hartmannshof verlängert. Die B 14 bot aber keinen Platz für die Weiterführung; so wurde im Bauabschnitt I eine Fußgängerampel installiert und der Geh- und Radweg über Ortswege bis zum Bahnhof geleitet. Dort konnte man zwar am sogenannten Bahnweg entlang der Linie bis nach Weigendorf folgen, musste aber einen unbefestigten Feldweg in Kauf nehmen.

Manko beseitigt


Der zweite Bauabschnitt hat nun dieses Manko beseitigt. Mit Asphaltdecke und Verbreiterung sowie der Verlegung eines Hügelteilstücks bedeutet der 920 Meter lange Ausbau eine deutliche Verbesserung und Attraktivität. Da die Bezirksgrenze überschritten wird, arbeitete das federführende Straßenbauamt Nürnberg mit den Kollegen in Amberg zusammen. Wegen der anliegenden landwirtschaftlichen Flächen wurde der Weg auf drei Meter erweitert und entsprechender Untergrund eingebracht. Die Mehrkosten haben die beiden Gemeinden Pommelsbrunn und Weigendorf übernommen.

Die Hauptarbeiten wurden im Spätherbst 2015 durch die Firma Englhard (Ammerthal) geleistet. Vor Wintereinbruch konnte noch die Grobasphaltierung abgeschlossen werden; die Restarbeiten folgten jetzt im Frühjahr. Die beiden Bürgermeister Jörg Fritsch (Pommelsbrun) und Reiner Pickel (Weigendorf) trafen sich zur Übergabe mit den Vertretern des Straßenbauamts Nürnberg.

Tiefbauleiter Klaus Schwab schilderte die Entwicklung und ist mit dem Schlusspunkt auf seinem Gebiet voll zufrieden. Rechtzeitig zur Radlersaison geht er nun in Betrieb, dazu wünschte er den Nutzern ein unfallfreies Fahren.

Verantwortlich für den guten Ablauf waren Abteilungsleiter Norbert Grüner, Projektleiter Carl Schell und Bauaufsicht Jürgen Mellech. Bauamtsleiter Erwin Bleisteiner (Gemeinde Pommelsbrunn) war bei Einzelheiten auch gefragt. Bürgermeister Jörg Fritsch (Pommelsbrunn) dankte dem Amt für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. "Die Maßnahme erhöht die Verkehrssicherheit deutlich, da die vielbefahrene B 14 vermieden wird. Dies ist auch für den Nahtourismus ein Gewinn." Sein Kollege Reiner Pickel lobte das reibungslose Miteinander zwischen den beiden Gemeinden und Bezirken, wie schon öfter praktiziert. Der Grunderwerb für die Trassenänderung klappte und die Bauarbeiten verliefen gut. "Die Verbesserung ist für alle ein Gewinn."
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