Starkbierfest der Feuerwehr Haunritz-Högen
Bock und Lachtränen fließen

Der Disput von Gunda und Waltraud sorgte beim Publikum für Lachsalven. Das Bockbierfest der Feuerwehr Haunritz-Högen war eine rundum süffige Angelegenheit. Bild: fm
Freizeit
Weigendorf
26.02.2016
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Es waren gleichwertige Partner - der süffige Weizenbock und die Zwischenspiele voll bester Unterhaltung. Beim Starkbierfest der Feuerwehr Haunritz-Högen kamen alle auf ihre Kosten. Eingestimmt mit der bodenständig flotten Blasmusik der Kirchenreinbacher Spitzboum, floss der Gerstensaft in viele Kehlen.

Haunritz. In den hohen Geräuschpegel donnerte Feuerwehr-Vorsitzender Jörg Herrmann sein Willkommen zur Veranstaltung, die nach 18 Jahren jetzt ihre Volljährigkeit erreicht hat. Als doppelte Feier passt das 500-jährige Reinheitsgebot des Biers bestens dazu. Den Alkohol- Verbrauch der Akteure und Gäste bei den 18 Festen ermittelte "Schlucki Brennheimer" alias Günther Steger und warf mit astronomischen Zahlen nur so um sich.

"Bayerischer Bierdümpfl"


Deshalb bekam der Vorsitzende die Urkunde für den "Bayerischen Bierdümpfl" überreicht. Ein Gedicht zum Festgeburtstag in bester "Altneihauser Manier" brachte alle Akteure auf die Bühne, die sogleich einen Rap-Song auf den Biergenuss losließen. Nach der Verschnaufpause mit den Spitzboum erzählte 2. Vorsitzender Johannes Kempf die lustige Geschichte einer fehlgeleiteten Mail, die statt der Frau eine Witwe erreichte. Er griff dann zur "Steierischen", um mit Jörg Herrmann die abgewandelte Fassung vom Schlager "Es gibt kein Bier auf Hawaii" zu begleiten. Zum Verständnis für Mundartschwache zeigte Gerd Bergmann mit Verkehrszeichen und Piktogrammen den Inhalt, der auf "von meim Wei" gemünzt war. Alle sangen den Refrain kräftig mit. Der Sketch Konsumentenbefragung mit Gerd und Martin Bergmann durfte nicht fehlen. Der Frager hatte seine liebe Not, die unpassenden Antworten zu verdauen. Die Stimmung stieg immer mehr an. Als zwei etwas füllige Damen mit Dirndl und Hut unter lautstarken Kommentaren hereinspazierten, bahnte sich der Höhepunkt des Vergnügens an. Die Witwen Gunda (Günther Steger) und Margot (Werner Pickel) verlagerten ihren Friedhofsgang (durch das Publikum mit allerlei Anmerkungen) auf die Bühne für eine Kaffeepause. Hier wurden nun alle lokalpolitischen Ereignisse und Personen durch den Kakao gezogen. Zuletzt boten sie ein schönes Lied an, das den Kölner Silvester mit dem Song "Finger weg" auf die Schippe nahm. Eine ruhigere musikalische Note bot das "Steyrer-Trio" von Werner Pickel, Erwin Süß und Robert Merkl.

Weizenbier-Blues


Der heimische Künstler "John" stieß dazu und war beim Weizenbier-Blues und Countrymelodien eine gute Ergänzung. Den lustigen Abschluss machte Wirt Rainer Mayer, der den medizinischen Rat für die Heilkräfte des Eigen-Urins zum Besten gab.
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