Die Skulptur vor dem Kongresszentrum
Sechs Glühwürmchen für die Kultur

Kultur
Weigendorf
02.04.2016
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Amberg: ACC |

Da stehen sie, die sechs stählernen Stelen von Jürgen Koene und Arno Renelt, und bezaubern die Nachtschwärmer. Das Kunstwerk vor dem Kongresszentrum führt ein Schattendasein. So richtig zur Geltung kommt es erst, wenn es stockfinster ist. Die aus dem Boden ragenden Stäbe sind an ihren Enden mit Lampen versehen, die in den Grundfarben leuchten. Ein Symbol für die Verwandlung "städtischen Brachlands zur städtischen Kulturlandschaft" und das Zusammenspiel der beteiligten Akteure. Der 2015 im Alter von 86 Jahren verstorbene Stadtheimatpfleger Hans Hummel war ein Fan der Skulptur, weil sie an einem Ort steht, "der Knotenpunkt von Politik, Wirtschaft und Kultur ist", wie er bei seinen Stadtführungen gern erzählte. Benannt ist der Platz nach dem in Eslarn (Kreis Neustadt an der Waldnaab) geborenen Landtagsabgeordneten Ernst Michl, der sich bei der Finanzierung des ACC mächtig ins Zeug gelegt hatte. Der Politiker starb 2001. In 14 Tagen feiert das Kongresszentrum 20. Geburtstag. Am 16. April 1996 öffnete das ACC erstmals seine Türen. Bild: Rolf Wilms

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