CSU-Kreisvorstand zu Asylproblem - Neue Mitglieder
Eine Milliarde für Flüchtlinge zu wenig

Der Kreisvorsitzende Harald Schwartz (rechts) ehrte diese ausgeschiedenen CSU-Ortsvorsitzenden (von links): Markus Nagler, Manfred Wendl, Manfred Koller, Asta Suttner, Otto Weiß, Roland Strehl und Hans Braun. Bild: hfz
Lokales
Weigendorf
03.07.2015
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Der CSU-Kreisvorstand ist jetzt komplett. Bei der ersten Sitzung nach der Neuwahl wurden weitere Mitglieder ernannt: Helmut Fischer bleibt Geschäftsführer, Patricia Bernreuther ist Internetbeauftragte. Neben dem Landrat und den CSU-Bürgermeistern wurden auch die überregionalen Mandatsträger in den Vorstand kooptiert.

Kreisvorsitzender Harald Schwartz ehrte bei der Sitzung neun ausgeschiedene CSU-Ortsvorsitzende. "Wir als CSU in Amberg-Sulzbach sind deshalb so erfolgreich, weil wir in der Fläche engagierte Ortsverbände haben. Dabei spielen die Vorsitzenden immer eine besondere Rolle", lobte Schwartz.

Beim Blick auf die große Politik bemerkte Schwartz: "Anders als oftmals von griechischer Seite behauptet wird, sind die griechischen Probleme hausgemacht. Wer jahrzehntelang über seine Verhältnisse auf Pump lebt und dann seine Schulden nicht mehr begleichen kann, ist allen voran selbst dafür verantwortlich."

Als noch drängender bewertete er die Situation um die Flüchtlinge: "Bayern ist der einzige Flächenstaat, der für Unterkunft und Weiterleitung der Flüchtlinge bezahlt. Im Haushalt ist bisher eine Milliarde Euro eingestellt. Wahrscheinlich werden wir noch deutlich mehr Geld benötigen. Noch haben wir in der Bevölkerung einen hohen Grad an Hilfsbereitschaft und Akzeptanz. Allerdings darf der Bogen auch nicht überspannt werden. Was wir brauchen, ist eine europaweite Lösung des Problems."
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