Eigener Mast für Sirene

Lokales
Weigendorf
14.02.2015
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Das Bayernwerk lässt die Gemeinde Weigendorf abblitzen: Auf seiner Trafostation will es die Sirene der Feuerwehr Haunritz-Högen nicht installieren lassen. Eine Alternative ist aber schon in Sicht.

Neben der Sirenenversetzung beschäftigte sich der Gemeinderat Weigendorf am Mittwochabend mit den Pumpen im Abwasserbereich. Außerdem lagen die Anforderungen der beiden Gemeindewehren für ihre Ausstattung vor. Der Schulungsraum der Weigendorfer Feuerwehr passte als Ort der Beratung einer Technik-lastigen Tagesordnung.

Bürgermeister Reiner Pickel schilderte seine Verhandlungen mit der Bayernwerk AG über die Nutzung der Trafostation als Sirenenstandort für die Feuerwehr Haunritz-Högen. Sie endeten mit einer Absage des Energiekonzerns.

Grundbesitzer machen mit

Als Alternative biete sich an, etwas entfernt einen Mast aufzustellen und daran das Alarmgerät anzubringen. In Vorgesprächen signalisierten zwei Grundeigentümer ihr Einverständnis. Der Stromanschluss dürfte in einem nahen Gebäude möglich sein, ohne Ausgaben für Leitung oder einen Schaltschrank. Der Bürgermeister wurde beauftragt, die endgültigen Verhandlungen zu führen.

Einkaufsliste genehmigt

Aus dem Brandschutzbereich kam auch das nächste Thema, nämlich die jährliche Bedarfsanforderung der beiden Feuerwehren in der Gemeinde. Weigendorf braucht für die Ausrüstung der Atemschutzträger und andere Ergänzungen 3370 Euro. Haunritz-Högen stattet drei neue Wehrleute aus und kauft eine Kettensäge für insgesamt 2420 Euro. Das genehmigten die Räte.

Im Abwasserbereich laufen insgesamt 13 Pumpen, von denen einige in die Jahre gekommen sind. Zuletzt wurde der Ort Högen angeschlossen - voll mit dem Druckleitungssystem. Die Pumpe zur Überleitung nach Haunritz ist reparaturbedürftig. Eine Fachfirma schätzte die Kosten auf 1150 Euro. Für dieses Geld wäre auch eine neue Pumpe zu bekommen. Rasch entschied sich der Gemeinderat für einen Austausch. Die Zusatzausstattung mit einem Warnsystem per SMS ließ er aus Kostengründen fallen.

Mehr Geld vom Freistaat

Der Landwirt Thomas Pilhofer hatte einen Plan für eine Mehrzweckhalle in Ernhüll eingereicht. Dagegen gab es keine Einwände. Der Bürgermeister überbrachte die Nachricht über eine höhere Schlüsselzuweisung des Staates zum Haushalt.

Das Forstamt braucht für die Pflege der Anpflanzung oberhalb der Friedhofserweiterung einen Betrag von 1000 Euro. Das wurde akzeptiert. Damit verbunden war der Hinweis, dass Privatpersonen Brennholz aus den Gemeindewäldern bekommen können. Dazu sollten sie sich an das Forstamt wenden.

Verlängerung für Telekom

Bei der Breitbanderschließung geht es mit der Einholung von Angeboten weiter. Der Telekom wurde eine Fristverlängerung bis Dienstag,10. März, zugestanden.
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